Tuesday, November 29, 2005

Sonntag bis Dienstag, Tag 20-22

So, nachdem mal wieder ne Zeit lang nichts kam, hab ich heut ma wieder Zeit gefunden weas zu Posten. Der Sonntag fing ganz normal an, ich musste wieder raus auf den See und Christian ins Restaurant. Wir haben null Fische gefangen und beim letzten Versuch das Netz kapput gemacht. Natuerlich mussten wir das Netz dann auch noch reparieren bevor wir nach Hause durften. Ich war dann gegen fuenf daheim, Christian gegen vier. Wir entschlossen uns dann dazu, mal wieder nach Tiberias zu fahren, weils sonst einfach nichts zu tun gab. Auf dem Hinweg zind wir bis Zemach getrampt und von dort mit dem Bus weitergefahren. In Tiberias bin ich zur Post gegangen um Briefe abzugeben, Christian war in einem Internet Cafe und hat tolle Sachen gemacht, zum Beispiel Bilder hier in den Blog gepostet. Bei den aelteren Posts sind jetzt Bilder dabei, schaut sie euch einfach ma an wenn ihr Lust habt. Zurueck sind wir getrampt, weil keine Busse mehr gefahren sind. Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar Dame spielen und Lesen.

Der Montag begann auch wieder ganz normal, jeder von uns musste erstmal zur Arbeit. Das Netz blieb wieder einmal leer, und ich war schon gegen drei daheim. Da ich diese Woche den Volunteers Club putzen muss, hab ich das doch gleich mal erledigt. Die Uruguayaner haben wieder ne riesen Sauerei gemacht, danke auch. ALs Christian wieder von der Arbeit kam legte er sich an den Strand, seit dem ich auf dem Boot arbeite verspuere ich gar keinen Drang danach auch noch meine Freizeit am See zu verbringen, weswegen ich ihm keine Gesellschaft leisten konnte. Danach gings dann Abendessen und Pool spielen.

Heute, am Dienstag, is noch nich viel passiert, Christian is noch arbeiten und ich poste grad den Beitrag. Mal schaun was noch so spektacoolaeres passiert, bin schon ganz gespannt!

Also, Massel Tov fuer alle und bis bald!
Alex

Saturday, November 26, 2005

Die Woche bis Sonntag, Tag16-19

Heute werde ich mal nicht jeden Tag einzeln beschreiben, es gibt auch nicht so viel zu erzaehlen. Erstmal war der PC bis Donnerstag kapput und dann belagerten die Uruguayaner den PC weil die ihren Europa Trip planen. Also erstmal sind wir jeden Tag arbeiten gegangen. Donnerstag war mein haertester Tag bis jetzt, wir waren 10 Stunden auf dem See und als ich heimkahm war es schon wieder dunkel. Dafuer hab ich vom Chef den Freitag frei bekommen! Eigentlich waehre der Samstag auch mein freier Tag gewesen aber irgendwie musste ich dann im Restaurant arbeiten, was ich nich so klasse fand. Am Donnerstag war dann erstmal grosse Party im Pub, alle Volontaere waren da, und wir sind erst gegen 4 heimgegangen. Es gab keine grossen Verluste, auch wenn der ein oder andere leichte Kopfschmerzen am naechsten Morgen verspuerte. Aber hat echt Spass gemacht.
Arbeiten heute war anstrengend, den wir mussten wenig Gruppen, dafuer aber viele einzelne Gaeste bedienen, was sehr stressig ist. Aber auch das haben wir hinter uns gebracht und nach einem uepiggen Pommes Frites abendessen sitzten wir jetzt hier rum und langweilen uns ein bisschen. Der Pub hat nicht offen und es gibt wenig zu tun hier. Die Sued Afrikaner blokieren den Fernseher weil Frankreich gegen Suedafrika Rugby spielt, aber naja, Frankreich gewinnt ja sowieso =)
Also naja, soviel fuer heute, nachste Woche wird wieder mehr geschrieben, diese Woche war halt stressig und der PC war wie schon gesagt von radikalen Zionisten aus Uruguay besetzt.

Lajla Tov fuer alle, und bis bald!

Tuesday, November 22, 2005

Dienstag, 15ter Tag

Auf dem Weg zur Arbeit heute morgen bin ich ziemlich nass geworden. Wenns hier mal regnet, dann aber richtig! Als ich dann auf dem Boot war hats zum Glueck aufgehoert zu regnen. Nunja, danach buisness as usual, ham ziemlich schnell genug Fische gehabt und ich war um 3 daheim. Danach gabs die obligatorische Dusche, und als Christian daheim war sind wir mit Karina , dem Maedchen aus Berlin nach Tiberias getrampt um dort einkaufen zu gehen. Ich habe erstmal verzweifelt nach ner Telefonkarte und nach Batterien gesucht. Als ich das alles besorgt hatte waren wir erstmal in einem sehr schoenen Kaffe und ich hab meinen ersten guten Kaffe seit langem getrunken. Danach wollte sich Karina unbedingt eine neue hose kaufen und ich bin von dem Ladenbesitzer, der offensichtlich Schwul war, gefragt worden ob ich es denn auch bin. So nach dem Motto " You gay?" Naja, hab dann erstmal fuer klare Verhaeltnisse gesorgt und klargestellt das ich nicht Schwul bin. Ich habe ihm erzaehlt das wir aus dem Kibbuz Ein Gev kommen, vielleicht hat er das falsch verstanden, keine Ahnung. Naja zurueck sind wir dann mit einem Taxi gefahren, war auch nich so schlimm teuer, 20 Shekel pro Person, das bedeutet 4 Euro, is ok. Heut abend hab ich noch ein bisschen TV geschaut und gechillt, war echt fertig, das fruehe aufstehen is einfach ermuedend. Das wars soweit von heute, hoffe ihr habt auch lustige sachen zu erzaehlen und ihr seid nicht schwul angemacht worden =) Also, laila tov und gute nacht, bis morgen!

Monday, November 21, 2005

Tag 13, Sonntag

Anders als in der restlichen Welt ist der Sonntag in Israel ein Werktag. Das heisst, Ich musste wieder aufs Boot und Christian ins Restaurant. Christian erlebte einen stressigen Tag dort, denn es waren 900 Gaeste da. Auf dem Boot wars fuern Arsch, wir haben nichts gefangen und naja, geregnet hats auch ein bisschen! Als der Scheiss dann vorbei war wurde erstmal entspannt und gegessen! Danach sollten wir eigentlich gegen die Uruguayaner ( die Schweine, die versauen das Klo und die Dusche so krass ) Basketball spieloen aber die haben den Schwanz eingezogen. Also spielten nur wir Volontaere drei gegen drei, was sehr cool war aber auch maechtig anstrengend war. Danach war ich so fertig und ging Duschen und sofort ins Bett, Christian war noch ne zeitlang wach, er musste ja auch erst um 13.00 Uhr am nachsten Tag arbeiten. Das wars auch schon fuer den Sonntag, alles in allem ein cooler Tag.

Tag 14, Montag.

Heute wurde ich von einem heftigen Regenschauer geweckt! Dementsprechend gut gelaunt ( Fischen is so schon anstrengend genug, aber im Regen isses echt krass ) startete ich meinen tag mit einem Laecheln im Gesicht. Als erstes hohlte ich meine Sachen aus der Waescherei und zu meiner verwunderung stellte ich fest das alles da war, glueck gehabt! Auf dem Boot wurde es dann echt heftig. Der Wllengang war fuer meine Verhaeltnisse ganz schoen krass, und ich waer zwei mal fast von bord gegangen. Der Kapitaen war aber zufrieden mit mir, zum Glueck hatte ich meinen schoenen nato Parka mitgenommen und wurde kein bisschen Nass. Nun denn, nach dem wir dann ziemlich viele Fische gefangen hatten gings zurueck in den Hafen. Dann durfte ich auch schon heimgehen. Dann war erstmal eine Dusche faellig, dann wollte ich was lesen aber schlief fuer eine halbe stunde ein. Danach gabs was zu essen und jetzt gehts in den Pub, ein Bierchen trinken und Pool spielen. Christian hatte einen chilligen tag im Restaurant, es waren kaum Gaeste da. Nunja, das wars fuer heute, hoffe in Ober Hoden und Umgebung is alles kla, bis zum naechsten Post! Be seda! Bewakasha und so weiter!

Saturday, November 19, 2005

So erstma sorry das so lange nichts gekommen ist aber war einfach zu stressig :-)

Donnerstag, Tag10

Heute war fuehr uns beide erstmal Arbeiten angesagt. Naja , war so wie immer, gibts nich viel zu berichten. Nach dem wir dann von der Arbeit kamen, wurden Christian erstmal die Haare geschnitten, nach dem er mir am Tag davor ja schon ne Glatze verpasst hatte. Diese Frisur ist hier einfach am praktischsten, und gut siehts auch aus :-)
Danach machten wir Plaene fuer den nachsten Tag, da Christians freier Tag war und ich angeblich auch frueher mim Arbeiten fertig war. Dann blieb uns auch nichts anderes mehr uebrig als in den Pub zu gehen und Pool zu spielen. Ausserdem spielte eine gute Band, war echt cool da, waer gerne laenger geblieben, aber musste ja am naechsten morgen schon um 6 im Hafen arbeiten. Aber Christian war noc h langer im Pub und hat auch gut seinen Spass gehabt.












Freitag, Tag11

So, heute morgen wurde ich erstma richtig auf dem Boot ueberrascht, es war naehmlich ein Kamerateam da, dass uns bei der Arbeit filmte. Ich hoffe ich seh nich allzu doof beim Arbeiten aus, ich werd ma fragen ob die einem ein Video zuschicken koennen oder so, dann kann ich euch zeigen wie ich da gearbeitet hab. Christian hatte heute seinen freien Tag und fuhr mit Karina, dem Maedchen aus Berlin in die nachste Stadt ( Tiberias ) um dort einzukaufen. Mir hat er freundlicherweise eine schoehne schwarze Wollmuetze mitgebracht, die wird echt hilfreich sein aufm Boot, vor allem wos jetzt Kaelter wird, und das wirds von Tag zu Tag. ALs ich dann von der Arbeit heimgekommen war Wanderten Christian und ich auf den berg hinter dem Kibbuz, der fueher die Grenze zwischen Syrien und Israel dargestellt hat, der Aufstieg war nicht zu schwer, und die Aussicht die uns auf dem Gipfel erwartete war so wundervoll, man koannte ueber den ganzen See schauen und auch die Berge um uns herum waren gut zu sehen, echt fantastisch, Fotos haben wir auch gemacht, die werdet ihr frueher oder spaeter zu sehen bekommen! Beim Abstieg haben wir ein AUto angehalten und sind dann mit nach unten genommen worden. Abends war dann wieder Pub angesagt, Christian war nur kurz da, aber da ich ja Samtags meinen freien Tag hatte, wollte ich noch laenger bleiben, und so wars dann auch, bin so gegen halb vier heim, war echt cool da weil viele Volontaere da waren und man konnte sich gut unterhalten und Pool spielen, war halt nicht so voll!

Ich glaube das ueber den Samstag am besten der Christian schreiben sollte, da ich heute nur zum Mitagessen aufgestanden bin und dann den verlorenen Schlaf der letzen Woche nachholen wollte. Hab bis jetzt nur geschlafen, dass muss aber auch ma sein!

Und fuer alle die uns was auf dem Postweg zukommen lassen wollen, hier die Adresse

Volonteer Christian Junge oder Volonteer Alexander Ostoike
Kibbutz Ein-Gev
Jordan Valley
14940
Israel

wir freuen uns immer ueber Post :-)
Bewakasha und bis bald!

Tag 12

Tja, fuer andere Leute sah der Tag nicht ganz so aus wie fuer den Alexander, ich musste arbeiten. zwar nur von 13 - 20.30 Uhr, hat aber auch gereicht. Zum Ausschlafen wars aber sehr gut. Ich hab mich mal wieder darueber gefreut, wieviel Zeit man morgens spart, wenn man so einen schicken Kurzhaarschnitt, wie der Alex, traegt. Sehr praktisch.

Nach der Arbeit begann dann der interessantere Teil des Tages.

Da wir von mehreren Seiten gehoert haben, dass die kibbutzeigene Waescherei nicht sehr zuverlaessig ist, was den Ruecklauf der abgegebenen Kleidungstuecke betrifft, haben wir uns entschlossen selber zu waschen. Darum fuhr ich am Freitag (meinen freien Tag in dieser Woche) mit der Volontaerin aus Berlin nach Tiberias, um dort zu waschen. Nach einer Stunden suchen und telefionieren mussten wir aaber feststellen, dass es dort keinen Waschsalon o.ae. gibt. Naja, wenigstens kamen wir mal aus dem Kibbutz raus. Lange Rede, kurzer Sinn: bis heute hatten wir immer noch nicht gewaschen. Da kam es sehr gelegen, dass uns ein "Kollege" aus dem Restaurant angeboten hat mit ihm in ein Feriendorf zu fahren, wo wir waschen konnten. Darauf Christian und Karina fast gleichzeitig: "Gebongt!". Also nach der Arbeit alle dreckigen Sachen zusammengepackt und ins Auto von dem Kerl gestiegen, der im Restaurant immer hinter dem Grill steht und den beruehmten St. Peter's Fish grillt. Nachdem wir zwei Maschinen vollgepackt hatten setzten wir uns in die Lobby von dem (5 Sterne-) Feriendorf. Unsere Mitwaschgelegenheit stellte sich ueberraschender Weise als interessanter Gespraechspartner heraus. Er studiert Physical Education (also Sport auf Lehramt) in Haifa. Er stammt aus einer Beduinenfamillie, die sich in der Naehe von Haifa niedergelassen hat. Seine Sicht auf den Konflikt zwischen den Israelis und Palestinensern war " I don't give a shit ..." und er empfahl uns, waehrend unserer Rundreise, auch die Dorfer seiner Leute zu besichtigen, weil diese Menschen wohl (hoeflich ausgedrueckt) eine etwas differenzierte Ansicht auf die Problematik haben. Ein Rat den wir bestimmt befolgen werden.

Am morgigen Tag steht dann wieder das uebliche an, arbeiten. Ausser, dass ich morgen frueh nach Tiberias muss, um meine Flip-Flops umzutauschen. Man sollte beim Kauf solcher Sachen doch ab und zu auf die Groesse schauen.

Das war soweit mal wieder ein Post von mir (Christian).

Achso. Wer uns Fanpost, Liebesbriefe oder einfach nur Postkarten schicken will bitte an:

Kibbutz Ein-Gev
Volunteer Alex/Christian
Jordan Valley
14940
Israel

Wednesday, November 16, 2005

Tag 8 und 9
Tja, als der Alex am Montag den Post geschrieben hat war der Tag noch lange nicht vorbei ...Es war ja Alex' Geburtstag und da hab ich mir nicht nehemen lassen mit den Anderen einen kleinen Barbecue zu veranstalten. Also Fleisch gekauft (wirklich teuer hier in Israel), Holz gemacht, Fleisch angerichtet und los gehts. Es hat zwar lange gedauert, bis das Feuer an war und wir endlich essen konnten, aber alle wurden satt und es hat ihnen geschmeckt. Sogar die 2 neuen Volotaerinnen, aus Schweden, waren dabei und haben Gebutrtagslied auf Schwedisch gesungen. Alles im Allen ein sehr netter Abend. Besonders Alex hat es gefallen, was wohl das Wichtigste ist, wenn er schon seinen Geburtstag nicht zu Hause feiern kann.

Ja das war wirklich nett vom Christian und es hat mir echt gut gefallen :-) Am Dienstag war wieder arbeiten angesagt und nach der Arbeit haben wir Fussball gegen die Uruguayaner gespielt! 7-2 verloren, naja, dafuer hats Spass gemacht. Danach sind Christian und ich nach Zemach getrampt weil ich Geld brauchte und dort namen wir die Chance war in einem Fast Food Restaurant einen dicken fetten Burger mit viel Fleisch und Onion Rings zu essen. Zurueck hat uns ein Reisefuehrer mitgenommen, der perfekt deutsch sprach und uns seine Telefonnumer gegeben hat, sodass wir ihn bei Fragen rund um Israel einfach nur anrufen muessen! Echt ein sau cooler Typ! Danach haben wir noch ein paar Buierchen getrunken und sind schlafen gegangen.

Mittwoch, 9ter Tag.
Heute haben wir beide wieder gearbeitet, naja, Buisness as usual halt. Danach hat Christian mir die Haare abrasiert, hab jetzt nen ordentlichen 5mm Haarschnitt :-) Dann haben wir ein bisschen Bier gekauft und jetzt sitz ich hier und schreib lustig vor mich hin. Nachher gehen wir noch ein bisschen Pool spielen und dann geh ich schlafen, das fruehe aufstehen und die harte Arbeit machen echt muede. Hoffe euch gehts allen gut, erew tow und bis morgen!
Alex und Christian

Monday, November 14, 2005

Tag 7 und 8

Also erstmal danke fuer all eure Kommentare, freut mich das der blog doch ein paar leute erreicht.
Sonntag, 7ter Tag
Heute sollte ich also meine erste Erfahrung auf einem Fischerboot sammeln. Um 5.00 stand ich auf, ass eine Pita und machte mich auf den Weg zum Hafen. Dort wartete ich fast ne ganze Stunde auf die anderen Fischer. Als die dann endlich eingetrudelt waren ( 2 Thailaender, zwei Israelis ) hiess es "Leinen los" und ab auf den See Genezareth. Das Schiff ist ein kleiner Fisch Trawler, das heisst er hat einen Kran um das sehr lange Netz aus dem Wasser zu ziehen. Hinter dem Trawler haengt ein Beiboot, dort werden die Fische eingefroren und gelagert. Das Fische fangen ging folgendermassen von statten: Der Kapitaen merkt durch sein Echolot das unter ihm Fische sind. Der Matrose muss Plastikbecher aus dem Boot werfen um die Stelle zu markieren wo die Fische entdeckt wurden. Dann wird das Beiboot losgemacht ( ein Thai bleibt da drinn ) und auch das Netz wird, da es an Boot und Beiboot angebracht ist, ins Wasser gebracht. Der Trawler faehrt dann eine Runde bis er wieder beim Beiboot angekommen ist, dann wird das Netz eingeholt bis die Fische an der Oberflaeche ankommen, Zu diesem Zeitpunkt sind sie immer noch im Netz. Dann muss jemand ( meine Aufgabe ) mit einem Koecher die Fische vom Netz ins Beiboot schmeissen, dort werden sie ins Kisten gepackt und mit Eis abgepackt, sodass sie Frisch bleiben.
Also is schwer das so zu erklaeren, hoff ma ihr wisst ungefaehr wie das so abgeht. Am Sonntag hatten wir Glueck und haben durch zwei mal Netz auswerfen so viele Fische gefangen das wir um 13.00 uhr schon wieder im Hafen waren. Dort muss dann der Fisch gewaschen, wieder in Kisten gepackt und dann im Lageraum mit Eis vermischt abgestellt werden. Am Sonntag war ich um 14.40 mit der Arbeit fertig, dann hab ich meine Arbeitsklamotten gewaschen und ein bisschen gedoest. Dann kam Christian von der Arbeit und wir haben Bier gekauft und sind Essen gegangen. Danach haben wir mit den anderen Bier getrunken und um 12 war ich dann auch schon ein alter Sack, 20 Jahre is aaaaalt! Bin dann schnell schlafen gegangen weil ich heute auch um 6 aufstehen musste.

Montag, 8ter Tag
Da ihr ja jetzt wisst wie ich so Arbeite kann ich euch fuer heute nur sagen das ich heute halt nich so viel Glueck hatte und wir mussten 5 mal die Netze auswerfen mussten. hab von halb sieben bis halb 5 gearbeitet, also 10 Stunden. War ne krasse Knechtung aber das Fischen macht mir wirklich sau Spass, is immer spannend wenn das Boot rumfaehrt, alle am chillen sind und dann der Kapitaen anfaengt rumzuschreien weil er Fische gefunden hat, is irgendwie ziemlich spannend. Ausserdem hatte ich immer Glueck mit dem Wetter, also is draussen Arbeiten cool.
Jetzt hab ich geduscht und hoff das ich bald Abendessen bekomme. Hab amich sehr ueber die Geschenke gefreut und auch ueber die SMS, hat mich echt gefreut, weil mir doch alle ganz schoen Fehlen, vor alem an meinem Geburtstag.

Heut abend gehen wir Billiard spielen und ich geh ma frueher schlafen, damit ich ma laaenger als 4 Stunden schlafen kann. Wen wir mal einen Tag nicht Posten liegt das an der Arbeit und an den anderen die den PC blockieren, also sorry aber manchma muessen wir halt zwei Tage an einem Posten. Hoffe euch gehts allen so gut wie uns hier.
Also, Masseltov und alles Gute, Alex

Saturday, November 12, 2005

Tag 6
Zum aufstehen goennten Christian und ich uns ein Bad im See Genezareth. Das Wasser war angenehm und wach waren wir danach auf jeden Fall. Nach dem wir zu Mittag gegessen hatten gingen wir zur Arbeit. Dort musten wir wieder bedienen, diesmal vor allem Gruppen auf Italien. Um 6 hatten wir Pause. Da ich noch einen gefaelschten 50 Shekel schein hatte wollte ich ihn unbedingt loswerden, nur zum Spass steckte ich ihn den Zigaretten Automat und siehe da, er wurde angenommen. Glueck gehabt. Nach der Pause gingen wir zurueck ins Restaurant und assen zu Abend. Dann polierten wir Glaeser und deckten die Tische neu ein. Um 8 uhr kamen noch zwei Reisegruppen und auch die wollten bedient werden, eine unserer leichtesten Aufgaben. Langsam wissen wir bescheid und es faellt einem ziemlich leicht. Danach erfuhren wir das einer unserer Kollegen, ein junge aus Sued Afrika aus dem kibbuz geschmissen wurde. Ich persoenlich bin richtig angepisst ueber diese Entscheidung und Christian denke ich genau so. Nun versuchen wir ihm seine letzten STunden hier so angenehm wie moeglich zu machen und trinken ien paar Bier mit ihm. Morgen wird ein anstrengender Tag da ich zum ersten mal aufs Fischerboot muss. Das heisst um fuenf Uhr aufstehen, bin ja ma gespannt wie das so wird. Sonst ist nicht viel passiert hier, ich hoffe euch gehts allen gut und ihr hattet ein schoenes Wochenende! Morgen gibt es weitere Neuigkeiten, unter anderem einen Erfahrungsbericht ueber den ersten Tag auf dem Boot. Masseltov fuer alle, und eine geruhsamme Nacht!
Alex

Friday, November 11, 2005

5ter Tag.

Auch heute hat das aufstehen ganz gut geklappt. Nach dem Fruehstueck gings direkt ins Restaurant zum Arbeiten. Christian musste Tische decken und meine Wenigkeit durfte "Recycling" machen. Das bedeutet Flaschen zu sortieren und in Plastiktueten zu schmeissen. Das Problem dabei war, das die Flaschen seit einer Woche aufbewahrt wurden. Mein Kollege, ein Kanadier, meinte nur :" Be carefull with the cockroaches, there might be a few of them in the bottles" Naja ich weiss ja nicht was die Kanadier unter " a few" verstehen, aber 15 hab ich mindestens gesehen, eine musste ich sogar mit einer Cola Dose verscheuchen, weil sie mir gefaehrlich nah kam. Nunja, das war wohl das ekelhafteste was man hier so an Arbeit machen kan, zum Glueck waren wir ziemlich schnell fertig. Danach half ich Christian die Tische zu Decken und schon hatten wir wieder Pause.
Nach dem Mitagessen mussten wir wieder Restaurantgaeste bedienen. Nur das es heute eben 1000 Gaeste waren. Naja, wir hatten glueck und bekahmen einen Raum zu geteilt in dem nicht allzuviele Gaeste sassen. Andere waren weit schlimmer dran. Als unsere Touristengruppen gegangen waren halfen wir den anderen und dann musste ich noch eine Stunde mit einem Wasserschlauch Teller vorreinigen, das war ziemlich locker.
Nach der Arbeit, es waren immer noch 23 Grad, gingen wir Schwimmen. Das Wasser war sehr angenehm, nur besteht der Boden des See Genezareth zum groessten Teil aus Steinen. So taten uns, als wir endlich in tiefem Wasser standen ( ungefaehr 20 Meter konnten wir laufen, erst ab das war schwimmen angesagt ) gehoerig die Fuesse weh taten. Aber da wir ja nich aus Zucker sind war auch das kein allzugrosses Problem fuer uns, und so schwammen wir gen Sonnenuntergang. Der Rueckweg allerding war wiederrum ziemlich schmerzhaft. Danach war Duschen angesagt und dann auch schon wieder Abendessen. Danach sassen wir rum und tranken Bier und gingen in den Pub, um ein bisschen Billiard, oder wie man hier sagt "Pool" zu spielen. Ich spielte mit dem Restaurant Chef zusammen gegen Christian und das andere Maedel aus Deutschland. Ich hatte maechtig Schiss, das wenn wir verlieren wuerden ich bis an mein Kibbuzaufenthaltsende ( wow, geiles Wort ) Teller waschen muesste. Zum Glueck gewannen wir das Spiel. Naja, momentan spielt eine Band im Pub, die is nich so der Hammer, also dacht ich mir ich schreib doch nochma was. Die Fotos werden wir wohl erst hochladen koennen wenn wir an einem freien Tag ein Internetcafe besuchen werden. Und sowies ausieht ist unser erster freier Tag der nachste Samstag.
Ich hoffe bei euch in Deutschland ist alles ok. Bin schon gespannt was der nachste Tag bringt. Morgen feiern wir das erste mal Shabbat, was auch immer das fuer uns heissen mag ( garnichts, Bier trinken und Pool spielen ). Also, bis zum nachsten Post!
Alachaim ( "Es lebe das Leben" auf Hebraeisch, Umgangssprache fuer "Prost")

Wednesday, November 09, 2005

3. Tag.

So heute war unserer erster Arbeitstag. Natuerlich erwischten wir gleich die wohl anstrengendste Arbeit im ganzen Kibbutz. Restaurant. Die Siedlung liegt direkt am See und da liegt es wohl nahe, dass es hier auch ein Fischrestaurant gibt. Dazu kommt, dass das Tourismusministerium hier einen Jesus-Wanderpfad eingerichtet hat. Also bot sich uns heut morgen folgendes Bild: 700 Leute (allgemein als Pilgerfahrer zu identifzieren ) kommen in Gruppen zu 50-80 in das Restaurant. Wir muessen servieren. Suppe, Salat, Fisch, allternativ auch Pizza oder Pasta, zum Schluss Dessert. Mit den meissten Leuten spricht man auf Englisch, es gab aber auch eine franzoesische Gruppe und sogar eine deutsche. doch die haben wir nicht bedient. Die meissten waren jedoch Amerikaner. Alle miteinander abgedrehte Ultra-Christen. Naja.
Danach gings dann richtig los, weil alle Teller usw. dann natuerlich gespielt werden muessen. Wer darfs machen?? Genau der Alex und der Christian. War ziemlich Scheisse. Naja ging auch vorbei. Heute Abend wirds hier nochmal lustig ... eine Kibbutznik verlaesst die Siedlung. Da gibts dann sowas wie ne Abschiedsparty. Aber bestimmt nicht so gut wie unsere (Danke nochmal!!).

Das mit den Bildern hat irgendwie nicht geklappt. Dreimal haben wirs gestern probiert.
Vielleicht, wenn wir mal in ne Stadt kommen probieren wirs nochmal ... Oder wir spendieren den Kibbutz ne Breitbandverbindung.

Ich hoffe das genuegt unseren Treuen Lesern und Kommentatoren. Machst gut erew tov!!
Christian

Monday, November 07, 2005


2. Tag

So gegen 7 Uhr israelischer Zeit begann unser zweiter Tag in Israel. Nach dem wir geduscht hatten und gefruehstueckt hatte ( israelische Marmelade is gaaaanz anders als Deutsche ) begaben wir uns auf den Weg zur Kibbuzvermittlung. Zum Glueck war diese nur drei Blocks von unserer Jugendherberge entfernt. Dort bekamen wir das Angebot, unseren Aufenthalt in Galilea zu verbringen. Genauer gesagt im Kibbuz Ein-Gev, 23 Kilometer von Tiberias entfernt, direkt am See Genezareth. Mit der Aussischt auf Arbeit auf einem Fischerboot sagten wir zu. Da wir noch etwas Zeit hatten verstauten wir unser Gepaeck in einem Schliessfach im Youth Hostel und erkdundeten Tel-Aviv.

Nach dem wir einen fuer diese Region typischen Markt besucht hatten gabs erstmal Mittagessen in Form eines Pita und Salat! Danach gingen wir am Strand entlang zurueck zum Hostel und checkten aus.

Nun ging es per Bus durch die ueberfuellten Strassen von Tel-Aviv zum Busbahnhof. Anfangs war uns schon mulmig zu mute da man ja schon viel ueber israelische Busse gehoert hat, im Endeffekt war aber alles halb so schlimm. Am Busbahnhof wurde unser Gepaeck einer weiteren intensiven Kontrolle unterzogen und danach konnten wir endlich per Bus nach Tiberias fahren. Im bus passierte nichts aussergewoehnliches, ausser das ein Typ der vor Christian sass mehrmals Kotzen musste! Ausser uns benutzten vor allem Soldaten die Busverbindung, alle in voller Montur inklusive M16 Sturmgehwehr! Da werden wir uns noch dran gewoehnen muessen.

In Tiberias angekommen warteten wir 1 1/2 Stunden vergeblich auf den Bus, und nahmen uns dann ein Taxi.

Im Kibbuz angekommen wurden wir herumgefuehrt, lernten die anderen Voluntaere kennen und assen zu Abend. Nun sizten wir hier und schreiben diesen Artikel. Gleich werden wir noch mal in den Pub des Kibbuz gehen und dann ab ins Bett, voller Vorfreude auf den morgigen Tag!

Shalom an alle!
Alex und Christian


1. Tag

Fing schon turbolent an. Wer von Frankfurt nach Israel reisen will, muss Zeit mitbringen. Sehr viel Zeit. Nachdem wir nach zweieinhal Stunden einchecken endlich im Flieger sassen gings auch schon los ...

Der Flug war sehr angenehm und das essen koscher und lecker ... um 19.30 Ortszeit sind wir am Ben-Gurion Airport in Tel-Aviv gelandet. Die Architektur des Flughafens wusste uns zu begeistern. Am Bahnsteig in die Stadt lernten wir dann einen junge Israeli kenn, der mit uns von Frankfurt kam und uns half im Wirrwar von Tel-Aviv klarzukommen. Am Hauptbahnhof wurde uns auch gleich bewusst, dass Israel doch ein sehr besonderes Land ist. Das Tragen von Feuerwaffen in der Oeffenltichkeit scheint hier sehr verbreitet zu sein. Uns kam zuerst ein junger Israeli (ohne Uniform) mit einem Maschinengewehr unterm Arm entgegen. Ausserdem scheint Falschgeld sehr verbreitet zu sein! Jeder von uns wurde am Flughafen maechtig beschissen, Alex bekam einen gefalschten 50 shekel Schein gewechselt ( ungefaehr 10 euro ) und Christian einen falschen 20 shekel schein ( ungefaehr 4 euro). Jetzt wissen wir wenigstens bescheid und werden jeden Geldschein aus Restaurants oder Kneipen pruefen ( stellt euch vor wir haetten nen falschen 100er untergejubelt bekommen!)

Jetzt sind wir erstmal in unserem Hostel direkt am Strand von Tel-Aviv und erfahren morgen in welchem Kibbuz wir absteigen werden! Ein Neuseelaender aus unserem Zimmer empfahl uns das Kibbuz Baram an der Grenze zum Libanon.

Jetzt wartet auf uns der Pooltisch und eine gute Kippa schlaf! Wir hoffen in Roedermark und Umgebung ist alles in Ordnung und freuen uns auf die ersten Sonenstrahlen im heiligen Land! Wenn ihr kommentieren oder gruessen wollt dann nutzt eure Chance, von jetzt an sind alle Beitraege kommentierbar! Bis morgen dann,
Christian und Alex!

Saturday, November 05, 2005

Also Leute! Hier ist also unser tagebuch! Wenn wir in Israel sind werden wir versuchen so oft wie möglich hier zu posten und euch somit mitteilen was wir so in Israel erleben und wie es uns so geht! also ich muss weiter packen! der nächste post wird schon aus Israel kommen!