Saturday, January 28, 2006

Sanstag, 28.01.2006,

wir haben mittlerweile wieder Tel-Aviv verlassen, um die naechsten Tage nochmal in Jerusalem zu verbringen. In Tel-Aviv haben wir in den letzten Tage eine gute Zeit gehabt und es viel uns sehr schwer die Stadt hinter uns zu lassen.

Am Mittwoch nutzten wir die Chance, nach zwei Tagen harten arbeitens, lange auszuschlafen und den Tag langsam anzugehen. Wie geplant zogen wir dann gegen Mittag zum Diaspora-Museum im, Norden Tel-Avivs, los. Es gestaltete sich aber leider nicht so einfach wie gedacht, denn die Putzfrau, die unser Zimmer saubermachte, hielt unsere Stadtkarte fuer Abfall und entsorgte sie ordnungsgemaess. Doch wir vertrauten unserem Orientierungssinn und liefen erstmal los.

Nach ca. einer halben Stunde waren wir uns aber dann doch nicht mehr so 100%ig sicher und beschlossen ein Taxi zu nehmen. Das brachte uns dann fuer zehn Schekel pro Person zu dem Museum, das sich auf dem Gelaende der Universitaet befindet. Das Taxi hatte sich uebrigens gelohnt, denn es waeren ungefaehr noch 1 1/2 Stunden zu laufen gewesen, und unsere Richtung war auch nicht so ganz Richtig.

Im Museum waren wir erstmal ueberrascht, denn es war groesser als wir dachten und befasste sich mit der Geschichte der Diaspora, an sich. Am Eingang war angegeben, dass man fuer einen ausfuehrlichen Besuch so fuenf bis sechs Stunden mitbringen sollte. In der Einleitung wurde nochmal umfangreich erklaert, was die Diaspora bedeutet: Alle Juden, die ihre Religion ausserhalb des heilligen Landes praktizieren leben in der Diaspora. Somit fanden wir dort Dokumente und Berichte ueber die juedischen Gemeinden, die sich seit dem Enden des Judaeischen Koenigreiches, in der ganzen Welt gebildet haben. Dies umfasste auch sehr ausfuehrlich die deutschen Juden und den Holocaust. Das museum war sehr interessant, auch wenn wir am Ende die empfohlenen fuenf Stunden auf 2 1/2 verkuerzten.
Danach fuhren wir mit dem Bus wieder in die Stadt, wo wir noch kurz durch das Dizzengoff-Center, ein Einkaufszentrum, nach einem grossen Zionisten benannt, liefen und dann am Strand wieder zum Hostel gingen.

Im Hostel erfuhren wir dann erstmals von dem Verlauf der Wahlen in den palestinensischen Autonomiegebieten. Man war sehr erfreut, dass alles friedlich verlief, der grosse Schock kam dann mit den ersten Hochrechnungen. Eigentlich war es schon abzusehen, dass die Hamas die mehrheit bei den Wahlen erhaelt. Waehrend in den palestinensischen Gebieten gefeiert wurde, besorgten sich die Israelis, wie man mit der neuen Situation umgehen soll. Soll man das Ergebniss als Kriegserklaerung ansehen, oder darauf hoffen, dass sich die Hamas als demokratische Partei etabliert und gemeinsam mit der israelischen Regierung weiter Frieden schaffen will? Die ersten Statements der Hamas-Fuehrung sehen nicht danach aus. Auch der nun wachsende internationale Druck auf die Organisation scheint nicht zum Einschlagen eines friedlichen Kurses der Parteifuehrung zu fuehren. Die Lage im Land bleibt weiter angespannt und eine falsche Reaktion beider Seiten koennte leicht zu einer Eskaltion fuehren. Fuer die naechste Zeit ist aber nicht damit zu rechnen, dass es zu Gewaltanwendungen von der israelischen Armee, noch von den Palestinensern, kommt und so fuehlen wir uns nicht besonders gefaehrdet.
Den weiteren Mittwochabend verbrachten wir dann mit poolspielen und kochen. Das Abendessen kochten wir zusammen mit zwei Amerikanern, die auch gemeinsam durch Israel reisen. Es gab Reis mit Gemuese, zubereitet nach indischer Art.

Am Donnerstag war es wieder Mittags, als wir das Hostel verliessen. wir liefen zuerst zur Busstation, um von der tourist information eine neue Stadtkarte zu holen. Nach ein paar Gespraechen mit schlecht englichsprechenden Schalterdamen erfurhren wir, dass sich dieser Informationsschalter jetzt irgendwoanders ist und die Karte, die man uns am Ticketschalter geben wollte, brachte uns nicht viel, denn sie war in Hebraeisch. Motivationslos setzten wir uns erstmal und assen eine Portion Pommes.
Auf dem Weg zurueck liefen wir zum Shalom-Tower, dem groessten Gebaeude in der Stadt. Die Aussichtsplattfrom, die wir besuchen wollten war aber wegen der Terrorgefahr gesperrt. Somit mussten wir uns mit einem Miniaturmodell von Tel-Aviv und einer kleinen Ausstellung ueber die Besonderheiten der Architektur in der Stadt zufriedengeben. Von dort aus liefen wir weiter auf dem Rothschild-Boulevard entlang, an dem auf der ganzen Laenge verschiedenartig, kunstvoll gestaltete Stierfiguren aufgestellt waren. Zufaellig fanden wir auch einen von der Deutschen Bank gestifteten Stier, der die Frankfurter Skyline auf seinem Lenden trug.

Befluegelt von soviel Heimatgefuehlen machten wir uns dann weiter in Richtung Innenstadt, was etwas laenger dauerte, weil jedes zweite Haus auf dem Weg ein Foto wert war. Dort gingen wir dann in ein kleines Museum, was zu Ehren eines Mannes gegruendet wurde, der in den 40er Jahren eine kleine Kampftruppe zusammenstellte, die als Vorstufe zur heutigen israelischen Armee angesehen wird. Genaugenommen wollte wir eigentlich ins Ben Guroin-Museum, aber das fanden wir zuerst nicht. Diese Kampftruppe bestand aus jungen Maenner und Frauen, die, mit terroristischen Mitteln, den unabhaengigen Staat Israel gegen die Araber und die britischen Mandatsinhaber in den Jahren bis zur Staatsgruendung 1948 zu erkaempfen versuchten. Die Mittel, die diese Oragnisation benutzte erscheinen einem sehr fragwuerdig. Alles im allem waren nur antike Waffen und Sprengstoffe ausgestellt, begleitet von einem kurzen Film, der einen Dialog zeigt zwischen den Mann, dem das Museum gewidmet war und seinen Sohn. In Israel versteht man es anscheinend historische Geschehnisse moeglischst dramatisch darzustellen.

Nach dem Abendessen gingen wir mit zusammen mit den Amerikaneren vom Vortag in eine Bar am Strand von Tel-Aviv. Dort trafen wir dann auch noch die Schweden, die wir schon in Jerusalem kennengelernt hatten. Wir zogen gemeinsam durch verschiedene Bars der Stadt und es wurde wieder einmal sehr spaet, bis wir im Hostel ankamen.

Am naechsten Morgen standen wir wieder spaet auf, so dass wir erst nach dem Beginn des Shabbath aus dem Haus gingen. Alex blieb noch bis in den Nachmittag liegen, waehrend ich mich aufmachte die kleine Seitengassen der Stadt zu erkunden. Wir verabredeten uns dann gegen 16:00 in einer Strasse im Sueden Tel-Avivs, in der eine FM-Party stattfinden sollte. Was das sein soll wusstenm wir auch erst, als wir dort eintrafen. Ein par junge Leute hatten neben einem Platz einen Radiotransmitter in einem Auto mitgebracht und liessen ueber eine schwache Frequenz Musik laufen, die man dann im Umkreis von 500 Metern auf seinem eigenen, mitgebrachten Radio hoeren konnte. Fuer einen Aussenstehenden sah das dann wohl sehr komisch aus, wenn 15 Leute auf einem Spielplatz am spaeten Nachmittag zu nicht-hoerbaren Musik tanzten. Wir trafen dort aber sehr nette Leute. Unter Anderem ein Paerchen aus Amerika, die uns dann gleich zum Essen einluden.

Wir furhen dann mit dem Taxi zu einem Appartment im Osten der Stadt und holten unterwegs noch einen Freund der Beiden ab, ein Deutscher, der in Israel seinen Zivildienst verrichtet. Das Essen war sehr gut und wir beschlossen den Abend gemeinsam auszugehen. Die Nacht wurde sehr lang und wir liessen uns von unseren Gastgebern durch verschiedene Clubs und Discos in Tel-Aviv und Jaffa fuehren. Wir trennten uns dann leider schon sehr schnell wieder, weil die Beiden am naechsten Morgen frueh aufstehen mussten.

Heute Morgen mussten wir frueh aufstehen, um rechtzeitig auszuchecken. Fuer das Fruehstueck liessen wir uns dann umso mehr Zeit. Danach stiegen wir dann in ein Sammeltaxi nach Jerusalem, das uns erstaunlich schnell in die heillige Stadt brachte. Wir kannten uns ja schon aus, deshalb liefen wir einfach den Weg in unser altes Hostel im arabischen Viertel. Aus unserem kleinen Mittagsschlaf wurden wir von der markannten Stimme von Tomaz, dem Brasilianer aus unserem Kibbutz, geweckt. Der hatte am Mittwoch Ein-Gev verlassen und verbringt jetzt mit einem Freund noch ein paar Tage in Jerusalem. Wir freuten uns sehr darueber, dass wir uns noch einmal wiedersehen, bevor wir alle das Land, was wir sehr mochten, in unsere Heimatlaender verlassen.

Fuer morgen haben wir geplant in das Isarel-Museum zu gehen und einen dritten Versuch zu starten endlich an das Grab Oskar Schindlers zu kommen. Hoffentlich klappts diesmal.

Bis demnaechst. Christian und Alex aus Yerushalayim

Tuesday, January 24, 2006



Dienstag, 24.01.2006 21:06 Uhr (GMT+2 Stunden),

wir sind immernoch in Tel-Aviv. Wir fuehl;en uns hier noch sehr wohl. Auch, wenn es erst am letzten Donnerstag hier einen Anschlag gegeben hat und morgen die Wahlen in den palestinensischen Autonomiegebieten anstehen. Alle Augen richtien sich auf die radikale Terrororganisation Hamas und ob sie sich ruhig verhalten wird oder ob sie, mit weiteren Anschlaegen, den Friedensprozess weiter zurueckwerfen wird. Man wird sehen.

In der Zwischenzeit ging fuer uns das Leben so weiter, dass wir an unserem zweiten Tag in Tel-Aviv erstmal Lang ausgeschlafen haben. Ausgeruht begaben wir uns dann auf den Weg nach Jaffa, der alten Hafenstadt, die in den 50er Jahren mit Tel-Aviv verbunden wurde. Eigentlich war Tel-Aviv nur als Gartenvorstadt fuer Jaffa gedacht, die Einreisewellen von Juden aus Europa in den 20er Jahen machten aber Tel-Aviv zur groessten Stadft in Israel.

In Jaffa an sich hat sich nicht viel veraendert. Die Teilstadt besteht aus dem alten Hafen, der am Fuss eines kleinen Huegels liegt, auf dem sich die wunderschoene Altstadt befindet. Auf dem Weg dahin laeuft man an der langen Strandpromenade entlang, die besonders am Shabbath von vielen Tel-Avivniks bevoelkert ist. Es gibt sogar einige Leute, die versuchen die Wellen vor den Straenden zu surfen.





Nachdem die Sonne untergegangen ist begaben wir uns aber auch wieder auf den Weg zum Hostel und begannen unser Abendessen anzurichten (Foto).
In der Kueche unseres Hostels lernten wir dann 3 weitere Deutsche kenn, die als Zivis in dem deutschen Pilgerhaus am See Genesareth arbeiten. Nach einem kurzen Gespraech verabredeten wir abends zusammen auszugehen.

Gesagt, getan zogen wir dann mit zwei derer dreien in das Nachtleben von Tel-Aviv. Es wurde etwas spaet, als wir wieder im Hostel waren, weil wir auch noch den Geburtstag einer Australierin feiern mussten.

Am naechsten Morgen meldete sich dann im Hostel jemand, der einen Job zu vergeben hatte. So begab sich dann der Alex los, um beim Umzug einer Tel-Aviver Kuenstlerin zu helfen. Ich unternahm zusammen mit einem Kanadier, den wir schon in Eilat getroffen haben, einen Spaziergang durch die Stadt. Sie ist zwar die groesste Stadt in Israel, ist aber noch nichtmal so gross wie Frankfurt. Im Norden kann man sehr eindruckvolle Architketur betrachten. Das Viertel ist sehr von dem Bauhaus-Stil gepraegt, da die Gruender des Bauhauses in den 30er Jahren nach Israel emigrierten.

Wieder im Hostel angekommen erfuhren wir, dass wir fuer den naechsten Morgen einen Job fuer uns beide haben. Es sollte schon um 6.30 Uhr losgehen, so dass damit auch schon die Abendplanung getaetigt waere; frueh schlafen gehen.

Am kommenden Morgen wachten wir fruh auf und wurden gegen 7 Uhr von unserem Arbeitgeber fuer einen Tag am Hostel abgeholt. Er fuhr mit uns ca eine dreiviertel Stunde nach Norde, in eine Neubaugegend mit Meerrblick, in der wir beim Hausbau mithelfen sollten. Die Arbeit war relativ anstrengend, ging aber auch vorbei und brachte Geld. Das Gute war auch, dass der Mann uns auch fuer den naechsten Tag haben wollte. Also hatten wir auch fuer heute unsere Beschaeftigung gefunden.

Heute Abend ist noch nichts geplant. Morgen nur, dass wir ins Diaspora-Museum gehen wollten. Dort werden Kunstwerke ausgestellt, die von juedischen Kuenstlern geschaffen wurden, die ausserhalb des heiligen Landes leben.

Bis dahin gibts Grusse von mir (Christian) und Alex

Saturday, January 21, 2006

Samstag, 21. Januar 2006

Erstmal ein dickes sorry dafuer das wir so lange nicht mehr gepostet haben. Irgendwie waren wir immer beschaeftigt oder die Internet Cafes verlangten Freudenhaus Preise fuer ein paar minuten Internet.

Jetzt aber erstmal eine Zusammenfassung von dem, was wir die letzte Woche alles erlebt haben.

Samstag, 14. Januar 2006
Nachdem wir uns fest vorgenommen hatten auszuschlafen, schliefen wir so lange bis uns die innere Uhr aufweckte. Das war so gegen halb elf. Gut erhohlt starteten wir den Tag mit einem extrem billigen Fruehstueck ( 12 Egyptische Pfund = 1,80 Euro ). Die Preise in Aegypten sind sehr niedrig, was unsere Reisekasse freute. Nach unserem uepiggen Fruehstueck ( 2 Stunden ) begaben wir uns gemeinsam an den Strand in Dahab. Dort mieteten wir uns jeder eine Liege mit Matraze. Eigentlich wollten wir schwimmen gehen aber es war ziemlich windig und dadurch auch kalt, weshalb wir uns dafuer entschieden einfach nur die Sonne zu geniessen, die ja trotz allem kraeftig schien. Nachdem wir uns genug von dem anstrengenden Fruehstueck erholt hatten, begaben wir uns zurueck zum Hotel. Die beiden Schwedinnen mieteten sich Pferde um ein bisschen am Strand zu reiten, und wir Jungs begaben uns in die Stadt, um die Preise fuer die bevorstehende Quad Tour am naechsten Tag auszuhandeln. Nachdem wir einen sehr vertrauenswuerdigen Guide getroffen hatten, der ausserdem mit einer deutschen verheiratet ist, entschieden wir uns fuer eine Tour mit seinen Quads. Danach setzten wir uns noch in ein Kaffe und tranken Tee und rauchten Shisha.
Nachdem wir zum Hotel zurueck kamen, und die Schwedinnen auch schon wieder zurueck waren, entschieden wir uns Abendessen zu gehen. Das Abendessen war auch sehr billig, aber wir warteten fast 2 Stunden auf unser Essen. Danach wollten wir noch ein bisschen das Nachtleben in Dahab erkunden. Wir endeten in einer Bar, in der man draussen am Lagerfeuer sein Bier geniessen konnte und drinnen Tanzen konnte. Nachdem wir so gegen 3 Uhr allmaehlich muede wurden, gingen wir wieder zurueck zum Hotel und freuten uns auf die Quad Tour am nachsten Tag.

Sonntag, 15. Januar 2006
Gegen 10 Uhr wurden wir von der franzoesichen Nationalhymne geweckt ( mein Klingelton ). Nachdem alle geduscht hatten begaben wir uns an den Strand in eine Bar um zu fruehstuecken. Wieder einmal waren wir fasziniert von den niedrigen Preisen in Aegypten und genossen ein ausgiebiges Fruestueck fuer quasi umsonst.
Danach gingen wir zum Motorrad Verleih und bestiegen unsere heissen Feuerstuehle. Wenns jemanden interresiert , es waren Honda Quads mit 350 ccm und maechtig Anzugskraft. Nachdem wir eine kleine Einfuerhung ins Quad fahren bekamen ( da Bremse, da Gas ) gings auch schon los. Erst fuhren wir auf einer asphaltierten Strasse ungefaher 10 Minuten in Richtung Wueste. Danach gings ins Gelaende. Durch tiefen Wuestensand, vorbei an mahlerischen Gebirgszuegen und durch tiefe Canyons bahnten wir uns unseren Weg zu einer Oase mitten in der Wueste. Dort angekommen gab es den obligatorischen Beduinen Tee und wir konnten zu Fuss die Oaese erkunden. Danach nahmen wir den selben Weg zurueck, wobei ich das Glueck hatte das mich der eine Guide ein bisschen abstand gewinnen lies und mir dann zu verstehen gab, ich solle doch mal richtig Gas geben. Ich kann nur sagen das 350ccm mit Vierradantrieb eine hoellische Zugkraft haben, mir hats auf jeden Fall Spass gemacht. Nach dieser WUnderschoenen Tour durch die Wueste des Sinai begaben wir uns noch einmal an den Strand, wo wir dann auch wirklich zum Schwimmen kamen. Das Rote Meer hat selbst im Winter eine angenehme Temperatur, nur wenn man rauskommt wird es einem sehr schnell kalt.
Zurueck im Hotel legten wir uns fuer ein paar Stunden aufs Ohr, da wir ja in der Nacht noch den Berg Sinai zu Fuss erklimmen wollten. So gegen halb neun Abends wachten wir auf, duschten und gingen Essen. Um Mitternacht hohlte uns unser Taxi ab, das uns von Dahab zum Berg Sinai bringen sollte. Die Fahrt dauerte 2 Stunden und fuehrte durch die Wueste, die im Mondlicht atemberaubend aussieht.
Am Berg Sinai angekommen starteten wir sofort den Aufstieg, da wir ja vor Sonnenaufgang den Gipfel erreichen wollten. Der Berg is 2200 Meter hoch, ihr koennt euch ja vorstellen, das der Aufstieg kein Zucker schlecken ist. Ziemlich kapput erreichten wir gegen 5 Uhr den Gipfel. Dort warteten wir in der Eiseskaelte unter Decken und Schlafsaecken auf den Sonnenaufgang. Leider war es ein bisschen wolkig, weshalb wir die Sonne nicht richtig sehen konnten, das Panorama um uns herum war aber so wunderschoen und atemberaubend, das wir das fehlen der Sonne verkraften konnten. Danach begaben wir uns wieder zum Fuss des Berges wo unser Taxi auf uns wartete.

Montag, 16. Januar 2006
Die naechsten beiden Tage sind nicht sehr spektakulaer. Das Taxi brachte Christian und mich in ein Beduinen Camp am Strand zwischen Dahab und der israelischen Grenze. Wir verbrachten dort zwei Tage, in denen wir vor allem geschlafen, gegessen und gelesen haben. Untergebracht waren wir in einer Bambushuette, was auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung war. Nach zwei Naechten da drinn schaetzt man die westliche Zivilisation so richtig. Wir lernten ein paar echt interresannte Leute kennen, unter anderem einen 40 Jahre alten Hippie, der auf so ziemlich jeder Demo in Europa war und im Sinai ein Meditationswochenende veranstalltete. Er war deutscher und lebt in Kassel, auf jeden Fall ein interresanter und abgedrehter Typ.

Mittwoch, 18. Januar 2006
Heute begaben wir uns wieder zurueck in die Realitaet, frnab von der abgeschiedenheitdes Beduinen Camps. Gegen ein Uhr brachte uns ein Taxi an die israelische Grenze. Dort wurden wir erstmal heftig kontrolliert. In meiner Tasche fand der Sicherheitsbeamte eine Kippa und ein Palestinaensertuch, was ihn dazu veranlasste mich meinen gesammten Lebenslauf aufzusagen und mir eine menge komischer Fragen zu stellen. Dann brachte uns ein Taxi vom Grenzposten nach Eilat. Dort begaben wir uns auf die Suche nach Arbeit und einem Hostel. Vor der Busstation fing uns eine alte Dame ab, die uns ihr Guesthouse aufschwatzen wollte. Da sie sehr aufdringlich war beschlossen wir uns ihr Guesthouse anzusehen. Wir bekahmen ein Zimmer fuer uns beide plus Fernsehr und Kuehlschrank fuer 40 Shekel, was ok war und wir beschlossen dort zwei Naechte zu bleiben. Dann ging unsere Suche nach arbeit weiter. In einem Hotel wurden wir fuendig und der Managaer bot uns an am naechsten Morgen um acht Uhr mit der Arbeit anzufangen. Danach kauften wir uns was zu essen und gammelten im Zimmer rum, da Eilat leer war wie eine Geisterstadt, und wir sowieso nicht weggehen konnten, weil wir dann wohl die einzigen im Club gewesen waehren.

Donnerstag, 19. Januar 2006
Um acht Uhr kamen wir an unserem neuen Arbeitsplatz an. Dort wurde uns erstmal gesagt das fuers erste nur einer von uns arbeiten kann. Christian lies mir den Vortritt und zog den Strand der Arbeit vor.
Meine Aufgabe bestand darin, Zimmer zu putzen. Eine ziemlich leichte Arbeit, und gerade als ich mich ans arbeiten gewoehnt hatte schmiss mich der Manager auch schon wieder raus. Irgendwie hatte er nicht verstanden das ich nur fuer zwei Tage schwarz arbeiten wollte, und als ihm das dann jemand erklaert hatte setzte er mich ohne einen Pfennig vor die Tuer. 4 Stunden arbeiten umsonst, mit mir kann mans ja machen!
Ich begab mich dann ziemlich sauer zum Strand, wo Christian auf mich wartete. Dort beruhigte ich mich erstmal und entspannte dann den Rest des Tages in der Sonne. Abends entschlossen wir uns dazu, Eilat am naechsten Tag zu verlassen und uns in Tel Aviv nach Arbeit umzuschauen.

Freitag, 20. Januar 2006
Ziemlich unfreundlich wurden wir gegen halb acht von der alten Gewitterhexe der das Guesthouse gehoert geweckt. Bis acht uhr sollten wir das ZImmer raeumen. Das haben wir dann auch fast geschafft, da sie aber eh nich da war hat sie auch nich gemerkt das wir ne halbe Stunde zu spaet abgehauen sind. Wir begaben uns zum Strand und schliefen dort ein bisschen. Um drei Uhr stiegen wir dann in den Bus nach Tel Aviv.
Die Fahrt dauerte 5 Stunden. In Tel Aviv angekommen begaben wir uns zu Fuss zu unserem Hostel. Und da die Welt, besonders Israel, ein Dorf ist trafen wir auf dem Weg ein Maedel, das mit uns zusammen Volointaerin war und die nun in Tel Aviv lebt und studiert. Wir verabredeten uns mit ihr auf ein paar Bierchen in die Bar in der sie arbeitet. Nachdem wir geduscht hatten begaben wir uns zu der Bar. Wir bekahmen alles zum halben Preis und waren als wir die Bar gegen halb eins verliesen schon etwas angeheitert :-)
Dann gingen wir in eine Bar die Mikes Place heisst. Dort hatten wir uns mit einer Gruppe Schweden verabredet die wir in Jerusalem kenngelernt hatten. Dumm nur das deren Fahrer es eillig hatte und sie deshalb eine halbe Stunde nachdemn wir dort eingetroffen waren auch schon wieder in Richtung Heimat abhauten. Wir tranken unser Bier leer, assen unterwegs noch eine Pizza und begaben uns zum Hostel um unseren Wohlverdienten schlaf zu geniesen.

So, wir versuchen jetzt wieder haeufiger zu posten, erstmal hoffen wir das wir am Sonntag arbeit bekommen. Bis zum nachsten Post, alles gute aus Tel Aviv
Alex ( Author) und Christian ( Fruehstuecksvorbereiter )

Friday, January 13, 2006

Freitag, 13. Januar 2005!!!!

Nachdem wir gestern nicht mehr dazu gekommen sind zu posten, gibt es heute wieder alle Neuigkeiten aus Israel und Aegypten.
Nachdem wir am Mittwoch Abend noch mit einem sehr netten Englaender in einem angenehmen Pub ein paar Bier getrunken hatten, wurden wir am Donnerstag morgen um halb sechs per Handy geweckt. Der Rest unserer "Reisegruppe" aus dem Kibbuz war in Eilat angekommen, und wir hatten ihnen angeboten sie vom Busbahnhof abzuholen und in unser Hostel zu bringen. In unserer Reisegruppe befinden sich:
Zwei Maedels aus Schweden
Ein Suedafrikaner
Ein verrueckter Mexikaner
und wir, die beiden Deutschen.
Nachdem wir unsere Reisegesellschaft sicher im Hostel untergebracht hatten legten wir uns erst noch einmal aufs Ohr. Um halb Zehn wachten wir auf, da die anderen noch ihre Visas fuer Aegypten beantragen mussten. Wir beide brauchen kein Visa, da wir nur auf die Sinai Halbinsel fahren, dafuer bekommt man ein Touristenvisum, welches 15 Tage gueltig ist. Christian und ich bereiteten dann ein ueppiges Fruehstueck vor, bestehend aus Spiegelei und Bananenbrot. Nach unserem Fruehstueck kamen unsere Reisegenossen vom Passamt zurueck. Leider ist dieses aufgrund eines arabischen Feiertages bis Sonntag geschlossen. Da wir aber sowieso bis Sonntag zusammen in den Sinai gehen wollten, um vom Berg Sinai den Sonnenaufgang zu sehen, beschlossen wir bis Freitag in Eilat zu bleiben, ein bisschen Schwimmen zu gehen und dann Freitags in Richtung Dahab das Land zu verlassen.

Nachdem wir besprochen hatten was wir im Sinai machen werden, begaben wir uns zum Strand. Christian, Anton der Suedafrikaner und ich gingen schwimmen, wohingegen die anderen das Faulenzen am Strand bevorzugten. Das Wasser war ueberraschend warm und so konnte man angenehm 15 Minuten schwimmen. Danach wurde es uns dann aber doch zu kalt und wir verliessen das Wasser, um die Strandpromenade Eilats entlangzuschlaendern. Dort sieht es aus wie in jedem anderen grossen Ferienort an der Mittelmeerkueste auch, es gab eine Menge Geschaefte und beeindruckende Hotels. Wir assen eine Falaffel fuer unglaublich guenstige 12 Shekel, unmd begaben uns dann zum Supermarkt, um fuer unser Abendessen einzukaufen. Unser Abendessen bestand aus Fleisch ( Hamburger Patties ), Pita Brot und Gemuese. Im Hostel angekommen wurde uns dann aber mitgeteilt, dass wir die Kueche nicht benutzen duerfen, weil irgendjemand sie nicht richtig sauber gemacht hatte. Ich ging dann zu einem Hostel in der Naehe von unserem um nachzufragen ob wir deren Kueche benutzen duerften. Zum Glueck hatte der Manager nichts dagegen, und so stand unserem Abendessen nichts mehr im Wege. Nachdem wir zusammen das Abendessen zubereitet hatten gings ans Essen. Ich bin schon lange nicht mehr so satt gewesen, das hat echt gut getahn.

Nachdem dann jeder geduscht hatte gingen wir in die Innenstadt, ein bisschen feiern. Begleitet wurde unsere kleine Reisegruppe von 2 verrueckten Kanadiern, 2 verrueckten Amerikanern und zwei argentinischen Maedchen. Wir begaben uns in die selbe Bar in der wir auch schon gstern waren. Nachdem wir ein paar Bier getrunken hatten und jeder sich mit den anderen bekannt gemacht hatte, wollten wir tanzen gehen. Und da fingen die Probleme an. Die ganze Stadt war leer, niemand war unterwegs. Wir waren in verschiedenen Bars und Discos nur waren wir halt immer die einzigen die tanzen wollten. Nunja, Christian und ich haben uns dann ein bisschen betrunken. Gegen 2 Uhr nachts ging der Abend dann seinem Ende entgegen. Es war schon ein schoener Abend, die Leute waren alle sehr nett und wir hatten alle unseren Spass, nur ein paar mehr Menschen um uns rum waer schon lustiger gewesen.

Heute, am Freitag sind wir mit ordentlichen Kopfschmerzen um 8 aufgewacht. Nachdem wir geduscht hatten machten die Schwedinnen ein wunderbares Fruehstueck und so verflog der Kater ziemlich schnell. Wir packten unsere Rucksaecke und machten uns per Taxi auf den Weg nach Taba, der Grenzstadt in Aegypten. Beim Grenzuebergang bekahm der Suedafrikaner Probleme mit seinem Pass und wir mussten eine halbe Stunde warten, weil die Aegypter ihn ordentlich kontrollierten und ihn jeden nur erdenklichen Kram fragten. Nachdem Anton dann wieder zu uns gestossen war ueberquerten wir den Grenzstreifen und waren endlich in Aegypten, im Sinai angekommen. Mit 4 ISraelis nahmen wir uns zusammen einen Van der uns nach Dahab bringen sollte. Die Fahrt ging durch wundervolle, karge und felsige Wuestenlandschaften. Soetwas beeindruckendes habe ich bis jetzt noch nicht gesehen, so ungefaehr muss es auch auf dem Mond aussehen. Nach zwei Stunden im angenehmen Van mit einem Selbsmoerderischen Fahrer kamen wir in Dahab an.

In Dahab, eine Touristenstadt direkt am roten Meer, bezogen wir ein Zimmer mit Matrazen auf dem Boden in einem Hotel namens Bishi Bishi! Schon der Name ist zum totlachen. Der Manager bot uns an uns fuer 25 Pfund zum Schnorcheln an einen Ort namens "The Blue Hole" zu fahren. Per Gelandeagen ging es am Strand entlang zu einem wunderschoenen Korallenriff. Dort angkommen schnappten wir uns eine Taucherbrille und Schwimflossen und ab gings ins Wasser. Das Wasser war angenehm war, und in dem Moment in dem man unter Wasser war, hat man sowieso alles vergessen, weil das Korallenriff einfach wunderschoen ist. Wir sahen tausende von verschiedenen Fischen in allen nur vorstellbaren Farben. Fasziniert von diesem wunderbaren Naturschauspiel verbrachten wir eine halbe stunde im Wasser. Danach gab es noch einen kleinen kaffe zum aufwaermen und dann ging es per Jeep zurueck ins Hotel.

Dort angekommen wuschen wir uns das Salzwasser von der Haut und begaben uns an den Strand, um etwas zu essen. Der Hotelmanager kuemmert sich ruehrend um uns und empfahl und ein Restaurant das einem Freund von ihm gehoert und wir bekamen sogar einen kleinen Discount. Wir assen einen grossen Grillteller zusammen. Das Essen war richtig lecker und es gab auch genug fuer alle. Nun sitze ich hier im Cafe und schreibe diesen Post und hoffe das es euch auch allen zo gut geht wie uns. Morgen abend gibt es wieder das neueste von uns, bis dann, immer locker bleiben!
Alex und Christian.

Wednesday, January 11, 2006

Montag bis Mittwoch, 11/01/2006,

So, mittlerweile haben wir Jerusalem verlassen, haben eine Nacht am Toten Meer verbracht und sind seit ein paar Stunden in Eilat.

Am Montag sind wir relativ frueh aufgestanden, denn wir hatten grosses vor. Als erstes versuchten wir zum dritten Mal auf den Tempelberg zu gelangen und die Al-Aqsa Moschee und den Felsendom zu sehen. Wie auch die Male zuvor wurden wir von den israelischen Sicherheitskraeften abgewiesen, diesmal aber mit einer praezisen Angeabe, wann und wo wir denn nun den streng abgeriegelten Templeberg betreten duerfen. Es gibt naemlich nur zwei Eingaenge fuer nicht-Muslime und die sind auch nur ein paar Stunden am Tag offen.
Wir merkten uns die Hnweise der Soldaten und machten uns wieder auf den Weg ins juedische Viertel. Da besuchten wir erst die vier Sepharidischen Synagogen. Vier, weil die Synagogen nach dem Krieg im Jahr 1967 wieder aufgebaut wurden und zu einer Grossen zusammengeschlossen. Recht interessant. danach gingen wir weiter durch die Altstradt und fanden "Das Verbrannte Haus". Wir wussten nicht so recht, was uns da erwartet, gingen aber mit der Aussage des Pfoerteners, es sei eine audoivisuelle Show, trotzdem rein. Die 20 Shekel, die er von uns verlangte waren aber alles andere als gut investiert. Es war die Ruine eines alten Hauses, das in der Zeit der Einnahme der Stadt durch die Roemer gestanden haben soll. Daraus hatte man dann versucht eine Art Soap-opera zu konstruieren, mit einem Sohn, der gegen seine Elten rebelliert, ein bisschen Love-Story und so weiter. Ziemlich kitschig und in keinster Weise interessant oder informativ. Wenigstens konnten wir damnit die Zeit totschlagen, bis wir auf den Tempelberg konnten.

Gegen 12:30 warteten wir dann mit ca 150 anderen Leuten vor einer Bruecke, die an der Klagemauer vorbei, an die Suedseite des Berges fuehrt. Die Sicherheitskontrollen waren wieder sehr ausfuehrlich und als wir dann den Platz vor der Al-Aqsa Moschee betraten traf uns erstmal der Schlag von der himmlichen Ruhe, die zwischen den zwei wichtigsten Heilligen Staetten der Muslime in Jerusalem herrschte. Wenn man das arabische Viertel, mit seinen lauten und hektischen Bazaren kennt, ist man davon wirklich sehr ueberrascht. Enttaeuscht mussten wir uns aber sagen lassen, dass wir weder in die Moschee, noch in den Dom eintreten durften. Und so begnuegten wir uns damit ein paar Fotos zu machen und bald auch schon wieder zu gehen.

Danach zog es uns dann zu einer der unbekannteren Sehenswuerdigkeiten in Jerusalem. Das Grab Oskar Schindlers. Der Mann, der in seiner Fabrik bis zum Kriegsende 1200 Juden vor dem sicheren Tod bewahrte, wurde auf eigenen Wunsch auf den Lateinischen Friedhof in Jerusalem begraben. Als wir nach langem Suchen der Friedhof endlich fanden, mussten wir auch hier feststellen, dass man sich in Jerusalem auf eigenartige Oeffbugszeiten einstellen muss. Er war zu. Darauf beschlossen wir, da auch das israelische Museum auch schon zu hatte, einfach in die neue Stadt zu fahren und uns ein Busticket fuer den naechsten Tag zu besorgen.

Als wir dann wieder in unserem Hostel ankamen, war auch schon Anton, ein Suedafrikaner aus unserem Kibbutz, im Hostel angekommen. Nach ein bisschen Plaudern gingen wir dann Abends noch mit ihm in den neueren Teil der Stadt, um ihm, als erfahrene Kenner der jerusalemer Ausgehszene ein paar Bars und Pubs zu zeigen.

Am naechsten morgen stiegen wir dann frueh aus den Betten, denn wir wollten ja noch weiter durchs Land reisen. Nach dem Auschecken und so weiter stiegen wir dann in unserem Bus ans Tote Meer. Auf dem Weg dahin sahen wir einige Beduinen-Canps, die eher aussahen als waeren die einst wandernden Leute unter ziemlich armen Bedingungen sesshaft geworden. Irgendwann kamen wir dann am tiefsten Punkt der Erde an und Stiegen in der Naehe des Ein-Gedi Youth Hostels aus dem Bus.

An der Rezeption erkundigten wir uns erstmal nach den Preisen und bekamen einen ziemlichen Schock, als man uns 100 Shekel pro Nacht sagte. Immerhin waren wir 25 Shekel pro Nacht von Jerusalem gewohnt. So liefen wir erstmal weiter durch die Gegegend, um nach einer billigeren Alternative zu suchen. Da wir uns aber augenscheinlich in der Wueste befanden gab es nicht billigeres und wir mussten uns dort ein Zimmer nehmen. Das war dafuer sehr sauber und mit eigener Dusche und TV ausgestattet. Doch die Hauptattraktion lag direkt vor der Tuer. Das Tote Meer. Und es Stimmt wirklich. Man kann darin einfach so auf dem Wasser liegen, ohen zu schwimmen. Richtig schwimmen ist auch schwierig, weil sofort, wenn man das Wasser in die Augen oder den Mund bekommt brennt es entweder hoellisch oder es schmeckt sehr sehr Salzig. Es war aber sehr angenehm und entspannend. Danach gingen wir auf unser Zimmer und blieben auch den ganzen Abend dort, weil es nichts weiters zu Tun gab.

Am naechsten Morgen gingen wir dann frueh aus unserem Zimmer, um sehr ausgiebig unser verdammt teures Fruehstueck zu geniessen, bei dem wir auch ordentlich was mitgehen liessen. Danach liefen wir dann zu dem nebenan gelegenen Ein-Gedi Nationalpark. Dort erwartete uns fuer wiederum 20 Shekel, die sich diesmal aber mehr lohnen sollten, mehrere Felsspalten, durch die kleine Fluesschen liefen. An den Seiten der Flusslaeufe hatten sich dan eindrucksvolle Pfanzen gebildet, von denen sich dann die Tiere ernaehren koennen. Besonders die Steinboecke waren sehr zam und man konnte sie aus naechster Naehe beobachten und photographieren.

Auf dem zweiten Pfad gab es dann weniger Tiere zu sehen, dafuer aber umso eindruckvollere Felsformen, die anscheinend durch urzeitige Erbeben entstanden sind. Als wir uns kurz vor dem Ziel befanden fing es allerdings Hefitg an zu regnen, was uns aber nicht davon abhielt, bis zum Ende weiterzulaufen. Auf dem Rueckweg mussten wir aber ein paar Minuten Pause unter einem Felsen machen, weil es so stark regnete, dass die Wege von kleinen Baechen durchzogen waren und das Wasser kleine und grosse Felsbrocken von den Haengen runterspuelte. Nach der Pause gingen wir dann mit einer kleinen deutschen Reisegruppe bis zum Anfang zurueck. Dort angekommen beschlossen wir dann auf die zweite Sehenswuerdigkeit, die wir uns vorgenommen hatten, zu verzichten, zogen uns auf der Toilette trockene Klamotten an und tranken erstmal einen Kaffe.

Wir warteten dann fast zwei Stunden auf unseren Bus nach Eilat, konnten aber dann in der Sonne sitzen; es hatte mittlerweile aufgehoert zu regnen. Als der Bus kam wollte der Busfahrer gleich ohne uns weiterfahren, er hatte es sehr eilig. Sein Fahrstil war auch sehr rassant und wir waren sehr gluecklich, als wir wirklich in Eilat am Roten Meer in einem Stueck ankamen. Dort trafen wir dann einen Englaender, der auch mit uns im Hostel am Toten Meer war und suchten uns mit ihm ein Hostel. Am Ende fanden wir eines und gingen zum Supermarkt, um Essen zu kaufen. Es gab Wuerstchen mit Eiern und Kaese. Sehr unkoscher!! Aber es war lecker. Heute Abend werden wir uns die Pubs hier mal angucken und uns auf morgen Abend vorbereiten. Denn dann kommen die Schwedinnen nach Eilat und dann wollen wir mal richtig weggehen.

Soweit fuer die letzten Tage. Alles gute aus dem (*hoffentlich) sonnigen Eilat.

Christian unsd Alex

Sunday, January 08, 2006

Sonntag, 8.Februar 2006

Nachdem wir heute morgen gut ausgeruht um 8 Uhr aufgestanden sind, ging es erstmal ins Kaffe um die Ecke zum Fruehstuecken. Eigentlich wollten wir heute Morgen den Felsendom besuchen, da es aber geregnet hat, entschieden wir uns fuer einen Ort der etwas trockener ist. Unsere erste Station heute war die Knesset, das israelische Parlamentsgebaeude. Wir nahmen an einer Fuehrung auf Englisch und Spanisch teil, die gratis war! Das Gebaeude an sich ist ziemlich schlicht gehalten. Besonders ist, dass der Plenarsaal keine Fenster hat. So ist es unmoeglich geziehlte Attentate auf Politiker zu verueben. In einem Land wie Israel durchaus nachvollziehbar. Das Parlament hat 120 Sitze. Da Israel ein sehr kleines Land ist und auch nur relativ wenige Einwohner hat, braucht es kein so grosses Parlament wie wir es haben. Besonders sind auch die drei Wandteppiche von Marc Chagal, die vor dem Plenarsaal haengen. Sie erzaehlen die Geschichte des juedischen Volkes auf kuenstlerische Art und Weise. Im Untergeschoss konnten wir verschiedene Fotos aus 60 Jahren Demokratie in Israel bewundern, unter anderem auch ein Foto das einen Abgeordneten beim Besuch Helmut Kohls zeigt, der durch ein Plakat an den Holocaust und die deutsche Schuld daran errinert.

Nachdem wir die Knesset verlassen hatten schnappten wir uns das naechste Taxi und begaben uns auf den Mount Herzl, um Yad Vashem, die israelische Holocaust Gedenkstaette, zu besuchen. Auch dort ist der Eintritt gratis. Was soll man ueber Yad Vashem schreiben? Wir brauchten fast 5 Stunden um das Museum zu besichtigen. Man wird sehr detailliert an den Holocaust herangefuehrt. Es wird genau erklaert wie es zum Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland kam, und wie das Unheil seinen Lauf nahm. Das Museum ist multimedial gestaltet, zu jedem Ghetto und zu jedem Land aus dem Juden deportiert wurden gibt es eine ausfuehrliche Erklaehrung als Text, als Film und als aufgezeichnete Zeitzeugenberichte. Auch Marcel Reich Ranicki war unter den Zeitzeugen, und er gab alle Interviews auf Deutsch. Wenn man wirklich alles in Yad Vashem sehen und lesen moechte, braucht man wirklich einen ganzen Tag. Aber 5 Stunden waren fuer uns ausreichend. Vor allem die Gedaenkstaette fuer die ermordeten Kinder ist mir im Gedachtniss haften geblieben. Der Raum ist voellig verdunkelt und verspiegelt. In der Mitte des Raumes sieht man eine brennende Kerze hinter einer Glasvitrine. Somit kommt es einem so vor, als ob man in einem Meer von Kerzen stuende. In diesem Raum werden nacheinander alle Namen und Geburtsorte der Kinder von einer Frauenstimme aufgesagt, fuer mich war das sehr bedrueckend.

Trotz allem zeigt Yad Vashem nicht mit dem Finger auf die "boesen Deutschen". Es wird sehr sachlich und nicht reisserisch erklaert, wie es zum Holocaust kam, was ich persoenlich beeindruckend finde. Somit ist dieses Museum eine Warnung an alle Nationen und Voelker, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf. Am Ende des Museums gab es noch die Moeglichkeit, an 25 Computern alle nur erdenklichen Filme ueber den Holocaust anzuschauen, Dokumentation wie auch Spielfilme. Auch eine Dokumentation von Guido Knopp war dabei. Das naechste mal werde ich mir auf jeden Fall einen ganzen Tag Zeit nehmen, dieses mal musste ich auf die Dokumentation verzichten, da das Museum um 5 Uhr schliesst.

Nachdem wir dann in der Cafeteria noch einen kleinen Snack zu uns genommen hatten, fuhren wir per Bus zurueck in die Innenstadt, um noch etwas Geld abzuheben und zu telefonieren. Dann setzten wir uns noch in das Cafe in dem wir auch schon gestern waren. Das wars dann auch schon wieder fuer heute, wir sind immer noch fasziniert vom "Koenigreich der Himmel", und das wird sich wohl auch nie wieder aendern.

Also Leute, immer locker bleiben und bis morgen!
Alex ( Author ) und Christian ( Muse )

Saturday, January 07, 2006

Samstag, 7. Januar 2006

Um ueber den heutigen Tag zu berichten muss ich noch erzaehlen, was sich gestern abend zu getragen hat. Nachdem wir uns mit den deutschen die wir hier im Hostel kennengelernt haben ( ein Paerchen ) getroffen hatten, zeigten sie uns den Teil von Jerusalem, denn man nachts aufsuchen sollte. Die Ben Yehuda Street und den Zion Square. Obwohl Jerusalem als heillige Stadt bekannt ist und man ein vielseitiges Nachtleben wirklich nicht erwartet, wurden wir angenehm ueberrascht. Als erstes tranken wir mit dem deutschen Paerchen ein paar Bier in einer sehr schoenen Bar.

Nachdem sich unsere neue Bekanntschaft dann von uns verabschiedet hatte, beschlossen wir noch nicht nachhause zu gehen und uns das Nachtleben noch ein bisschen genauer anzuschauen. Wir besuchten zwei verschiedene Bars, die komplett unterschiedlich voneinander waren, und doch jede fuer sich etwas ganz besonderes. Nachdem wir dann in der letzten Bar auch schon ausser einer Menge Bier einen Cuba Libre getrunken hatten, sehnten wir uns nach einer moeglichkeit zu Tanzen. Wir fanden dann auch einen sehr schoenen Club, der aber fuer unsere Verhaeltnisse ziemlich Teuer war. Nachdem wir uns dann aber mit dem Tuersteher angefreundet hatten kamen wir billiger rein, sodass wir uns auch noch ein Bier leisten konnten. Der Club ist tagsueber ein Restaurant und wird Abends zu einer der besten Adressen in Jerusalem. Das Publikum bestand ausschliesslich aus Israelis, wir waren die einzigen Auslaender.

Nachdem wir so ca. 2 Stunden getanzt hatten beschlossen wir, dass es Zeit war nachhause zu gehen. Kurz bevor wir im Hostel ankahmen, um 5 Uhr morgens, weckte der Muezin die Glaeubigen Muslime zum ersten Gebet des Tages. Das war ein wirklich magischer Moment, die ganze Stadt ist voellig Still, und auf einmal ertoehnen von den vielen verschiedenen Minaretten der Stadt die Stimmen der Muezin. Es ist schwer sowas zu beschreiben, aber vielleicht koennt ihr nachvollziehen das dies ein sehr spezieler Momment war. Diese Stadt ist eben doch die heillige Stadt, ganz anders als alles was ich jemals in meinem Leben gesehen habe.

Am naechsten Morgen wachten wir relativ Fit gegen halb zwoelf auf. Nach einem kleinen Fruehstueck machten wir uns auf den Weg zum Felsendom. Leider waren wir etwas zu spaet dran, und so konnten wir ihn nicht besichtigen. Danach entschieden wir uns dazu, die Altstadt in Richtung Osten zu verlassen, und ueber den juedischen Friedhof auf den Oelberg zu gelangen. Der juedische Friedhof ist beeindruckend gross, wurde aber leider im Sechstagekrieg von den Jordaniern geschaendet, weshalb manche aelteren Graeber ziemlich kapput sind. Graeber ohne Grabstein oder mit Loechern sind dort keine Seltenheit.

Auf dem Oelber angekommen bekahmen wir einen Vorgeschmack davon, wie es in der Westbank aussehen muss. Auch den Schutzwall der diesen Fruehling errichtet wurde konnte man teilweise von dort oben erkennen. Der Schutzwall trennt juedische Siedlungen von Arabischen, und ist hoeher als die Berliner Mauer. Ueber den Nutzen dieses Walls scheiden sich die Geister, aber haesslich ist er auf jeden Fall. Auf dem Berg besichtigten wir eine russisch Orthodoxe Kirche. Ich weiss nicht ob man da einfach so reingehen kann, wir haben uns mehr oder weniger durch den Hintereingang reingeschmuggelt. Vom Garten der Kirche aus hatten wir einen wunderschoenen Ausblick ueber Jerusalem. Die Stadt ist wirklich schoen, und durch ihre Lage in diesem von Huegeln durchzogenen Gebiet ziemlich einzigartig.

Nun wollten wir noch unbedingt die Kirche Nationen besichtigen. Irgendwie haben wir es geschafft uns kraeftig zu verlaufen und sind dann durch eine ziemlich heruntergekommen Wohngegend und einen Olivenhein doch noch zum Ziel gekommen. War halt ein bisschen Querfeldein, aber was erwartet ihr? Strassen sind was fuer Weicheier :) Nachdem wir diese Kirche besichtigt hatten, die wirklich schoen war, machte sich der Hunger langsam bemerkbar, und wir begaben uns zurueck in die Altstadt. Es begann zu Regnen und im Hof einer Afrikanischen Kirche konnten wir uns unterstellen bis der Regen vorbeigezogen war. Dann gabs unser uebliches Essen, Pita Brot mit Humus. Das ist echt guenstig, schmeckt gut und macht auch einigermassen satt.

Nachdem wir unser Essen im Hostel zu uns genommen haben legten wir uns ein bisschen Schlafen. Als dann um 18 uhr der Shabbat zuende war, begaben wir uns in den neuen Teil von Jerusalem um Geld abzuheben. Das ist waehrend dem Shabbat naemlich nicht moeglich. Dann setzte wir uns noch in ein sehr schoens Kaffe das stark an Starbucks errinert und entspannten dort bei angenehmer Musik und einem guten Kaffe. Da wir gestern Abend ganz schoen viel Geld ausgegeben hatten beschlossen wir, diesen Abend im Hostel zu verbringen und ein bisschen Billiard zu spielen.

Nach unserem zweiten Tag in Jerusalem kann ich nur sagen, dass mich diese Sadt sehr fasziniert. Ich freue mich schon auf Morgen, wenn wir endlich den Felsendom besichtigen koennen und das israelische Museum.

Bis morgen dann, Alex und Christian.

Friday, January 06, 2006

Freitag, 6. Januar 2006

Jerusalem ist unglaublich! Soviele unterschiedliche Menschen haben wir noch nicht auf einem Haufen gesehen. Unser Hostel liegt im arabischen Viertel. Wenn man aus der Tuer herausgeht kommt man erstmal in einen riesigen arabischen Bazar. Das ist faszinierend und nervtoetend zugleich, denn alle wollen einen irgendwas verkaufen und es ist immer billiger als an den Stand 5 meter weiter. Altstadt ist aber nicht sehr gross und es dauert nicht lange, bis man in das christliche viertel gelaufen ist. Im anschliessenden armenischen Viertle haben wir uns heute zuerst das armenische Museum angeschaut. Es befindet sich im Hinterhof eines grossen Wohnhauses und erzaehlt sehr beeindruckend hauptsaechlich die Geschichte um den Genozid an den Armeniern, durch die Tuerken, vom Jahr 1915 an.

Danch gingen wir weiter richtung Suedwesten der Altstadt, wo wir dann auf das Holocausthaus stiessen. Der Mann am Eingang reagierte, als wir auf die Frage nach unserer Herkunft "Germany" antworteten, mit einem tiefen Schlucken und sagte uns, dass der Eintrittspreis fuer Studenten sich auf sechs Schekel beliefe. Das Museum war sehr interessant und enthielt erstaunlich viele Bilder und Photographien aus der Zeit des Holocaustes. Dazu waren im Museum verteilt 600 Mamortafeln an den Waenden, die alle juedischen Gemeinden nannten, die durch die Nationalsozialisten bis 1945 zerstoert wurden. Sehr beeindruckend und ein kleiner Vorgeschmack auf Yad Vaschem, die Holocaustgedenkstaette, die wir uns in den naechsten Tagen anschauen werden.

Danach irrten wir mehr oder weniger unkoordiniert durch die Altstadt, bis wir endlich den Weg zur Klagemauer gefunden hatten. Dort mussten wir wieder eine lange Sicherheitskontrolle ueber uns ergehen lassen, die sich aber gelohnt hat. Auch wenn man nicht juedischen Glaubens ist fuehlt man an diesem Ort die enorme religioese Bedeutung und Tragkraft, die er fuer alle Juden in der Welt besitzt. Wir beschlossen dann aber bald den Platz vor der Klagemauer zu verlassen, um in den Abendstunden, zum Shabbahtgebet wiederzukommen.

Dann ging die grosse Verwirrung wieder los, denn wir versuchten wieder ins christilche Viertel zu gelangen. Circa 1,5 Stunden spaeter und um 10 Shekel aermer, die wir an zwei unprofessionelle, minderjaehrige "Touristenfuehrer" abdruecken mussten, gelangten wir dann an die Grabeskirche. Zu unserer Ueberraschung befand die sich direkt neben unserem Hostel, wir konnten nur nicht den englischen Namen dem deutschen im ADAC-Reisefuehrer zuordnen.

Die Grabeskirche birgt angeblich das Grab Jesus in sich, und wird von vier verschiedenen Kofessionen unterhalten. Jede einzelne, die Armenische, die griechisch Ortodoxe, die Katholische und die Protestantische haben ihren eigenen Teil in der Kirche. Alle sind unterschiedlich geschmueckt, aber alle erzaehlen die gleiche Geschichte von Leiden Jesus.

Da uns das wenig beeindruckt machten wir uns bald wieder auf dem Weg ins juedische Viertel und zur Klagemauer. Dabei fanden wir auch einen Weg sich nicht durch die engen Gassen zu zwaengen, zwar ueber die Daecher der Stadt. Dabei wurden wir auch von mehreren Juden ueberholt, die alle zum Freitagsgebet eilten. An der Klagemauer sahen wir dann hunderte glaeubige Juden in schwarzen Anzuegen und grossen Hueten, die alle an der Mauer standen und ihre Koepfe wippend dagegen neigten. Aus Respekt vor den Betenden haben wir keine Fotos gemacht, es bleibt aber ein tiefer Eindruck in unseren Koepfen.

Dann machten wir uns auch schon bald wieder auf den Weg zum Hostel, kauften noch etwas Brot fuers Abendessen. Im Hostel haben wir noch zwei weitere Deutsche getroffen, die sich hier in dr Stadt schon besser auskennen. Mit denen werden wir dann heute Abend mal durch die Stadt ziehen.

Ansonsten ist unser Plan fuer dienaechsten Tage noch etwas wage. Man wird sehen ...

Schoene Gruesse aus Jerusalem von Christian(Autor des Beitrags) und Alex

Thursday, January 05, 2006

Donnerstag, fuenfter Januar.

Endlich ist es soweit. Wir sind in Jerusalem angekommen, die heiligste aller heiligen Staedte. Gestern Abend wurde erst mal kraeftig gefeiert, sodass wir heute morgen mit ziemlichen Kopfschmerzen aufgestanden sind. Nach dem Essen wurde das Zimmer mal ordentlich sauber gemacht und wir gaben unsere Schluessel ab. Nachdem wir uns dann von allen verabschiedet haben sind wir per Anhalter nach Tiberias gefahren. Dort warteten wir eine Stunde auf den Bus der uns nach Jerusalem bringen sollte. Die Fahrt verbrachten wir in der letzten Reihe zwischen bis an die Zaehne bewaffneten Soldaten, Donnerstags duerfen die naemlich immer nach Hause. Die Reise war angenehm und dauerte ca. 2 1/2 Stunden. Hier angekommen machten wir uns zu Fuss auf den Weg in die Altstadt von Jerusalem. Nach einer Stunde Fussmarsch waren wir dann endlich am Hostel angekommen. Wir wohnen direkt im Zentrum der Altstadt, und dass ist einer der faszinierendsten Orte die ich je in meinem Leben gesehen habe.
Und ich bin schonmal gespannt wie das alles im Hellen aussieht. Jetzt gehen wir mal ein bisschen das Jerusalemer Nachtleben erkunden. Also, bis morgen
Alex