Tuesday, January 24, 2006



Dienstag, 24.01.2006 21:06 Uhr (GMT+2 Stunden),

wir sind immernoch in Tel-Aviv. Wir fuehl;en uns hier noch sehr wohl. Auch, wenn es erst am letzten Donnerstag hier einen Anschlag gegeben hat und morgen die Wahlen in den palestinensischen Autonomiegebieten anstehen. Alle Augen richtien sich auf die radikale Terrororganisation Hamas und ob sie sich ruhig verhalten wird oder ob sie, mit weiteren Anschlaegen, den Friedensprozess weiter zurueckwerfen wird. Man wird sehen.

In der Zwischenzeit ging fuer uns das Leben so weiter, dass wir an unserem zweiten Tag in Tel-Aviv erstmal Lang ausgeschlafen haben. Ausgeruht begaben wir uns dann auf den Weg nach Jaffa, der alten Hafenstadt, die in den 50er Jahren mit Tel-Aviv verbunden wurde. Eigentlich war Tel-Aviv nur als Gartenvorstadt fuer Jaffa gedacht, die Einreisewellen von Juden aus Europa in den 20er Jahen machten aber Tel-Aviv zur groessten Stadft in Israel.

In Jaffa an sich hat sich nicht viel veraendert. Die Teilstadt besteht aus dem alten Hafen, der am Fuss eines kleinen Huegels liegt, auf dem sich die wunderschoene Altstadt befindet. Auf dem Weg dahin laeuft man an der langen Strandpromenade entlang, die besonders am Shabbath von vielen Tel-Avivniks bevoelkert ist. Es gibt sogar einige Leute, die versuchen die Wellen vor den Straenden zu surfen.





Nachdem die Sonne untergegangen ist begaben wir uns aber auch wieder auf den Weg zum Hostel und begannen unser Abendessen anzurichten (Foto).
In der Kueche unseres Hostels lernten wir dann 3 weitere Deutsche kenn, die als Zivis in dem deutschen Pilgerhaus am See Genesareth arbeiten. Nach einem kurzen Gespraech verabredeten wir abends zusammen auszugehen.

Gesagt, getan zogen wir dann mit zwei derer dreien in das Nachtleben von Tel-Aviv. Es wurde etwas spaet, als wir wieder im Hostel waren, weil wir auch noch den Geburtstag einer Australierin feiern mussten.

Am naechsten Morgen meldete sich dann im Hostel jemand, der einen Job zu vergeben hatte. So begab sich dann der Alex los, um beim Umzug einer Tel-Aviver Kuenstlerin zu helfen. Ich unternahm zusammen mit einem Kanadier, den wir schon in Eilat getroffen haben, einen Spaziergang durch die Stadt. Sie ist zwar die groesste Stadt in Israel, ist aber noch nichtmal so gross wie Frankfurt. Im Norden kann man sehr eindruckvolle Architketur betrachten. Das Viertel ist sehr von dem Bauhaus-Stil gepraegt, da die Gruender des Bauhauses in den 30er Jahren nach Israel emigrierten.

Wieder im Hostel angekommen erfuhren wir, dass wir fuer den naechsten Morgen einen Job fuer uns beide haben. Es sollte schon um 6.30 Uhr losgehen, so dass damit auch schon die Abendplanung getaetigt waere; frueh schlafen gehen.

Am kommenden Morgen wachten wir fruh auf und wurden gegen 7 Uhr von unserem Arbeitgeber fuer einen Tag am Hostel abgeholt. Er fuhr mit uns ca eine dreiviertel Stunde nach Norde, in eine Neubaugegend mit Meerrblick, in der wir beim Hausbau mithelfen sollten. Die Arbeit war relativ anstrengend, ging aber auch vorbei und brachte Geld. Das Gute war auch, dass der Mann uns auch fuer den naechsten Tag haben wollte. Also hatten wir auch fuer heute unsere Beschaeftigung gefunden.

Heute Abend ist noch nichts geplant. Morgen nur, dass wir ins Diaspora-Museum gehen wollten. Dort werden Kunstwerke ausgestellt, die von juedischen Kuenstlern geschaffen wurden, die ausserhalb des heiligen Landes leben.

Bis dahin gibts Grusse von mir (Christian) und Alex

1 Comments:

At 11:17 AM, Anonymous Anna said...

Hey ho Chrissiboy, servus Alex!!

Heute mal wieder ein lieber Gruss aus dem kalten Oberroden...
Geniesst die letzten paar Tage und seid Euch bewusst, dass sich jede Menge Leute freuen euch wieder zu sehn!!!
Bussi, Anna

 

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