Saturday, January 21, 2006

Samstag, 21. Januar 2006

Erstmal ein dickes sorry dafuer das wir so lange nicht mehr gepostet haben. Irgendwie waren wir immer beschaeftigt oder die Internet Cafes verlangten Freudenhaus Preise fuer ein paar minuten Internet.

Jetzt aber erstmal eine Zusammenfassung von dem, was wir die letzte Woche alles erlebt haben.

Samstag, 14. Januar 2006
Nachdem wir uns fest vorgenommen hatten auszuschlafen, schliefen wir so lange bis uns die innere Uhr aufweckte. Das war so gegen halb elf. Gut erhohlt starteten wir den Tag mit einem extrem billigen Fruehstueck ( 12 Egyptische Pfund = 1,80 Euro ). Die Preise in Aegypten sind sehr niedrig, was unsere Reisekasse freute. Nach unserem uepiggen Fruehstueck ( 2 Stunden ) begaben wir uns gemeinsam an den Strand in Dahab. Dort mieteten wir uns jeder eine Liege mit Matraze. Eigentlich wollten wir schwimmen gehen aber es war ziemlich windig und dadurch auch kalt, weshalb wir uns dafuer entschieden einfach nur die Sonne zu geniessen, die ja trotz allem kraeftig schien. Nachdem wir uns genug von dem anstrengenden Fruehstueck erholt hatten, begaben wir uns zurueck zum Hotel. Die beiden Schwedinnen mieteten sich Pferde um ein bisschen am Strand zu reiten, und wir Jungs begaben uns in die Stadt, um die Preise fuer die bevorstehende Quad Tour am naechsten Tag auszuhandeln. Nachdem wir einen sehr vertrauenswuerdigen Guide getroffen hatten, der ausserdem mit einer deutschen verheiratet ist, entschieden wir uns fuer eine Tour mit seinen Quads. Danach setzten wir uns noch in ein Kaffe und tranken Tee und rauchten Shisha.
Nachdem wir zum Hotel zurueck kamen, und die Schwedinnen auch schon wieder zurueck waren, entschieden wir uns Abendessen zu gehen. Das Abendessen war auch sehr billig, aber wir warteten fast 2 Stunden auf unser Essen. Danach wollten wir noch ein bisschen das Nachtleben in Dahab erkunden. Wir endeten in einer Bar, in der man draussen am Lagerfeuer sein Bier geniessen konnte und drinnen Tanzen konnte. Nachdem wir so gegen 3 Uhr allmaehlich muede wurden, gingen wir wieder zurueck zum Hotel und freuten uns auf die Quad Tour am nachsten Tag.

Sonntag, 15. Januar 2006
Gegen 10 Uhr wurden wir von der franzoesichen Nationalhymne geweckt ( mein Klingelton ). Nachdem alle geduscht hatten begaben wir uns an den Strand in eine Bar um zu fruehstuecken. Wieder einmal waren wir fasziniert von den niedrigen Preisen in Aegypten und genossen ein ausgiebiges Fruestueck fuer quasi umsonst.
Danach gingen wir zum Motorrad Verleih und bestiegen unsere heissen Feuerstuehle. Wenns jemanden interresiert , es waren Honda Quads mit 350 ccm und maechtig Anzugskraft. Nachdem wir eine kleine Einfuerhung ins Quad fahren bekamen ( da Bremse, da Gas ) gings auch schon los. Erst fuhren wir auf einer asphaltierten Strasse ungefaher 10 Minuten in Richtung Wueste. Danach gings ins Gelaende. Durch tiefen Wuestensand, vorbei an mahlerischen Gebirgszuegen und durch tiefe Canyons bahnten wir uns unseren Weg zu einer Oase mitten in der Wueste. Dort angekommen gab es den obligatorischen Beduinen Tee und wir konnten zu Fuss die Oaese erkunden. Danach nahmen wir den selben Weg zurueck, wobei ich das Glueck hatte das mich der eine Guide ein bisschen abstand gewinnen lies und mir dann zu verstehen gab, ich solle doch mal richtig Gas geben. Ich kann nur sagen das 350ccm mit Vierradantrieb eine hoellische Zugkraft haben, mir hats auf jeden Fall Spass gemacht. Nach dieser WUnderschoenen Tour durch die Wueste des Sinai begaben wir uns noch einmal an den Strand, wo wir dann auch wirklich zum Schwimmen kamen. Das Rote Meer hat selbst im Winter eine angenehme Temperatur, nur wenn man rauskommt wird es einem sehr schnell kalt.
Zurueck im Hotel legten wir uns fuer ein paar Stunden aufs Ohr, da wir ja in der Nacht noch den Berg Sinai zu Fuss erklimmen wollten. So gegen halb neun Abends wachten wir auf, duschten und gingen Essen. Um Mitternacht hohlte uns unser Taxi ab, das uns von Dahab zum Berg Sinai bringen sollte. Die Fahrt dauerte 2 Stunden und fuehrte durch die Wueste, die im Mondlicht atemberaubend aussieht.
Am Berg Sinai angekommen starteten wir sofort den Aufstieg, da wir ja vor Sonnenaufgang den Gipfel erreichen wollten. Der Berg is 2200 Meter hoch, ihr koennt euch ja vorstellen, das der Aufstieg kein Zucker schlecken ist. Ziemlich kapput erreichten wir gegen 5 Uhr den Gipfel. Dort warteten wir in der Eiseskaelte unter Decken und Schlafsaecken auf den Sonnenaufgang. Leider war es ein bisschen wolkig, weshalb wir die Sonne nicht richtig sehen konnten, das Panorama um uns herum war aber so wunderschoen und atemberaubend, das wir das fehlen der Sonne verkraften konnten. Danach begaben wir uns wieder zum Fuss des Berges wo unser Taxi auf uns wartete.

Montag, 16. Januar 2006
Die naechsten beiden Tage sind nicht sehr spektakulaer. Das Taxi brachte Christian und mich in ein Beduinen Camp am Strand zwischen Dahab und der israelischen Grenze. Wir verbrachten dort zwei Tage, in denen wir vor allem geschlafen, gegessen und gelesen haben. Untergebracht waren wir in einer Bambushuette, was auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung war. Nach zwei Naechten da drinn schaetzt man die westliche Zivilisation so richtig. Wir lernten ein paar echt interresannte Leute kennen, unter anderem einen 40 Jahre alten Hippie, der auf so ziemlich jeder Demo in Europa war und im Sinai ein Meditationswochenende veranstalltete. Er war deutscher und lebt in Kassel, auf jeden Fall ein interresanter und abgedrehter Typ.

Mittwoch, 18. Januar 2006
Heute begaben wir uns wieder zurueck in die Realitaet, frnab von der abgeschiedenheitdes Beduinen Camps. Gegen ein Uhr brachte uns ein Taxi an die israelische Grenze. Dort wurden wir erstmal heftig kontrolliert. In meiner Tasche fand der Sicherheitsbeamte eine Kippa und ein Palestinaensertuch, was ihn dazu veranlasste mich meinen gesammten Lebenslauf aufzusagen und mir eine menge komischer Fragen zu stellen. Dann brachte uns ein Taxi vom Grenzposten nach Eilat. Dort begaben wir uns auf die Suche nach Arbeit und einem Hostel. Vor der Busstation fing uns eine alte Dame ab, die uns ihr Guesthouse aufschwatzen wollte. Da sie sehr aufdringlich war beschlossen wir uns ihr Guesthouse anzusehen. Wir bekahmen ein Zimmer fuer uns beide plus Fernsehr und Kuehlschrank fuer 40 Shekel, was ok war und wir beschlossen dort zwei Naechte zu bleiben. Dann ging unsere Suche nach arbeit weiter. In einem Hotel wurden wir fuendig und der Managaer bot uns an am naechsten Morgen um acht Uhr mit der Arbeit anzufangen. Danach kauften wir uns was zu essen und gammelten im Zimmer rum, da Eilat leer war wie eine Geisterstadt, und wir sowieso nicht weggehen konnten, weil wir dann wohl die einzigen im Club gewesen waehren.

Donnerstag, 19. Januar 2006
Um acht Uhr kamen wir an unserem neuen Arbeitsplatz an. Dort wurde uns erstmal gesagt das fuers erste nur einer von uns arbeiten kann. Christian lies mir den Vortritt und zog den Strand der Arbeit vor.
Meine Aufgabe bestand darin, Zimmer zu putzen. Eine ziemlich leichte Arbeit, und gerade als ich mich ans arbeiten gewoehnt hatte schmiss mich der Manager auch schon wieder raus. Irgendwie hatte er nicht verstanden das ich nur fuer zwei Tage schwarz arbeiten wollte, und als ihm das dann jemand erklaert hatte setzte er mich ohne einen Pfennig vor die Tuer. 4 Stunden arbeiten umsonst, mit mir kann mans ja machen!
Ich begab mich dann ziemlich sauer zum Strand, wo Christian auf mich wartete. Dort beruhigte ich mich erstmal und entspannte dann den Rest des Tages in der Sonne. Abends entschlossen wir uns dazu, Eilat am naechsten Tag zu verlassen und uns in Tel Aviv nach Arbeit umzuschauen.

Freitag, 20. Januar 2006
Ziemlich unfreundlich wurden wir gegen halb acht von der alten Gewitterhexe der das Guesthouse gehoert geweckt. Bis acht uhr sollten wir das ZImmer raeumen. Das haben wir dann auch fast geschafft, da sie aber eh nich da war hat sie auch nich gemerkt das wir ne halbe Stunde zu spaet abgehauen sind. Wir begaben uns zum Strand und schliefen dort ein bisschen. Um drei Uhr stiegen wir dann in den Bus nach Tel Aviv.
Die Fahrt dauerte 5 Stunden. In Tel Aviv angekommen begaben wir uns zu Fuss zu unserem Hostel. Und da die Welt, besonders Israel, ein Dorf ist trafen wir auf dem Weg ein Maedel, das mit uns zusammen Volointaerin war und die nun in Tel Aviv lebt und studiert. Wir verabredeten uns mit ihr auf ein paar Bierchen in die Bar in der sie arbeitet. Nachdem wir geduscht hatten begaben wir uns zu der Bar. Wir bekahmen alles zum halben Preis und waren als wir die Bar gegen halb eins verliesen schon etwas angeheitert :-)
Dann gingen wir in eine Bar die Mikes Place heisst. Dort hatten wir uns mit einer Gruppe Schweden verabredet die wir in Jerusalem kenngelernt hatten. Dumm nur das deren Fahrer es eillig hatte und sie deshalb eine halbe Stunde nachdemn wir dort eingetroffen waren auch schon wieder in Richtung Heimat abhauten. Wir tranken unser Bier leer, assen unterwegs noch eine Pizza und begaben uns zum Hostel um unseren Wohlverdienten schlaf zu geniesen.

So, wir versuchen jetzt wieder haeufiger zu posten, erstmal hoffen wir das wir am Sonntag arbeit bekommen. Bis zum nachsten Post, alles gute aus Tel Aviv
Alex ( Author) und Christian ( Fruehstuecksvorbereiter )

2 Comments:

At 5:12 AM, Anonymous sophie said...

hallü! jetzt schaffte ich es auch mal wieder, zu lesen... is ja allerhand passiert bei euch. hier ist mal wieder nichts los. ich wünsch euch noch ne schöne zeit... liebste grüße
sophie

 
At 6:06 AM, Blogger Fahrgemeinschaft said...

Hallo Blogger kommt zur Motorrad Messe am 25. und 26.2.06 in Hannover ! Fahrgemeinschaft: Motorrad Messe Hannover 25. 26.2.06

 

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