Saturday, February 04, 2006

Samstag, der 4. Februar 2006,

es ist Samstag, der letzte Tag, bevor wir wieder in das Flugzeug steigen und nach Deutschland fliegen.Wir sind am Ende unserer Reise angekommen. Seit gestern Abend sind wir wieder in unsererm Kibbutz, Ein-Gev. Auch wenn alles noch aussieht, wie an dem Tag, an dem wir hier weggingen, fuehlt man doch, dass sich hier etwas geaendert hat. Es gibt hier eine Menge neue Gesichter, neue Volontaere. Die Leute, mit denen wir unsere Zeit verbracht haben, sind alle wieder in ihre Heimatlaender zurueckgekehrt. Dadurch hat sich die Atmosphaere hier enorm veraendert und uns wird klar, was fuer eine einmalig gute Zeit wir in dem Kibbutz verbracht haben.

Vor einer Woche waren wir noch in Jerusalem. Dort haben wir uns noch das Israel Museum angeschaut und endlich das Grab von Oskar Schindler besucht. Am Montag sind wir dann nach Haifa aufgebrochen. Die drittgroesste Stadt in Israel liegt im Norden, an der Mittelmeerkueste und besteht zum groessten Teil aus Indutrieanlagen und dem grossen Hafen. Unteranderem ist der neu renovierte Teil der Stadt gepraegt von den heilligen Gaerten der Bahais und dem Schrein, der wie der Mittelpunkt der Stadt alles ueberragend auf dem Berg Karmel steht. Die Gaerten hatten wir ja schon auf dem Volontaersausflug an Weihnachten besucht und so machte es nichts aus, dass die Anlagen geschlossen waren, weil die Bahais eine heillige Woche hatten.

Am dritten Tag in Haifa, Mittwoch, haben wir dann noch einen Kandier getroffen, den wir schon in Eilat und Tel-Aviv getroffen haben. Diesmal war es aber abgesprochen, dass wir uns in dem Hostel treffen sollten, in dem wir uebernachteten und wo er jetzt arbeitet. Mit ihm verbrachten wir einige Zeit, vorallem in den Abendstunden.
Am Donnerstag fuhren wir dann mit dem Bus ein paar Kilometer in den Norden nach Lohame HaGetaot, einen Kibbutz, der von ueberlebenden des Warschauer Ghettos gegruendet wurden und der ein grosses Museum ueber den Holocaust betreibt. Die Ausstellung war sehr interessant und befasste sich auch intensiv mit der Geschichte der ungarischen Juden zur Zeit des zweiten Weltkrieges und Adolf Eichmann, der Deutsche, der fuer die Deportation dieser Menschen veramtwortlich war. Es gab eine kleine Ausstellung ueber den Prozess gegen Eichmann, der in den 60er Jahren vom israelischen Geheimdienst in Argentinien gefasst wurde und dann in Israel zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

Am Freitagmittag machten wir uns dann wieder auf nach Ein-Gev, um den Geburtstag von Karina, der Berlinerin, zu feiern. Wir waren erst in einer kleineren Gruppe in einem guten Restaurant essen und danch mit fast allen Volotaeren zusammen in einem Club in der naehe.

Aber schon in 3 Stunden heisst es wieder Abschied zu nehmen und dann in den Bus zu steigen nach Tel-Aviv, wo wir dann morgens um 9 unser Flugzeug nehmen. Wenn alles gut verlaeuft und die Landebahn in Frankfurt nicht vereisst ist, landen wir gegen 13.45.

Somit ist das unserer letzter Beitrag aus Israel, ein finales Fazit werden wir dann von Deutschland aus schreiben.

Christian und Alex